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5. 12. 2018

„Die Hütte brennt!“ – Die EU vor der Zerreißprobe (1)

Noch im Herbst 2017 freute sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: „Die EU hat wieder den Wind in den Segeln.“ Damit meinte er den Sieg Emmanuel Macrons bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich. Und natürlich das Bestreben, die Europäische Union zu reformieren und den Euro wasserdicht zu machen. Natürlich zu Lasten Deutschlands. Darüber habe ich bereits an anderer Stelle berichtet.

Seitdem ist zwar nicht viel Zeit vergangen, aber es hat sich eine Menge getan. Deshalb würde ich auf Junckers Jubelschrei antworten: „Die Hütte brennt. Europa ist vor der Zerreißprobe!“ Nachfolgend begründe ich Ihnen auch, warum!

Der Absturz des französischen „Sonnenkönigs“

Gewiss, Emmanuel Macron ist nicht nur von EU-Kommissionspräsident Juncker, sondern auch von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und einer Reihe anderer Politiker als neuer französischer „Sonnenkönig“ umgarnt worden. Doch das ist vorbei! Seit der „Westentaschen-Napoleon“ mit seiner Ökosteuer Hunderttausende unzufriedener Franzosen mit Gelbwesten auf die Straße getrieben hat, sinkt sein Stern kontinuierlich. In den Meinungsumfragen stürzt er soweit ab, wie einst Luzifer aus dem Himmel. Schlimmer noch, Macron ist unbeliebter als sein verhasster Amtsvorgänger Francois Hollande in derselben Phase. Hinzu kommt, dass die Umfragewerte seiner rechtspopulistischen Rivalin Marine Le Pen, stark zunehmen.

Konkret: Macron verliert drei Prozent und kommt gerade noch auf 26 Prozent (Hollande hatte da noch 29 Prozent einfahren können). Und bei den Vorgängerpräsidenten erreichten Nicholas Sarkozy, Jacques Chirac und François Mitterand zwischen 35 und 48 Prozent.

Le Pen legt drei Prozent zu und kommt auf 27 Prozent.

Und das alles vor der Europawahl im Mai 2019. Schlimmer kann es für die EU-Granden nicht mehr laufen.

Auch in Italien nimmt die Wählergunst der Populisten zu

Doch nicht nur die Wut über höhere Steuern, wie etwa in Frankreich, stellt die EU vor eine Zerreißprobe, sondern auch die verschleppten Reformen. Nicht zu vergessen, dass der gewichtige Wackelkandidat Italien erneut in eine tiefe Krise schlittern kann.

Übrigens legen auch dort die Nationalisten und Populisten kontinuierlich zu. Vielleicht liegt es daran, dass die dortige Lega- und Fünf-Sterne-Regierung beim Haushaltsstreit mit der Brüsseler Krake nicht entscheidend nachgegeben hat. Das kommt an.

In Teil 2 zeige ich Ihnen auf, warum der tiefe Riss, der durch Europa geht, nicht mehr zu kitten ist!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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