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13. 02. 2019

Tausendundeine Nacht & Staatsfernsehen – Das Märchen von der unabhängigen Presse! (4)

Eine unabhängige Presse gibt es längst nicht mehr, weil die Distanz zwischen Politikern und Journalisten schrumpft bzw. gar nicht mehr vorhanden ist. Oder anders ausgedrückt: Journalisten entwickeln immer mehr einen Hang zur Politik.

Das prominenteste Beispiel hierfür ist wohl Steffen Seibert, der einst sein Volontariat beim ZDF (1989) begann, arbeitete später u.a. für das heute-journal, wurde ZDF-Auslandskorrespondent aus Washington, moderierte dann das ZDF-Morgenmagazin, das ZDF-Abendmagazin hallo deutschland und schließlich ZDF.Reporter. Außerdem mischte er auch bei der ZDF-Wahlberichterstattung mit sowie bei den heute-Nachrichten.

Über das wichtige Amt des Regierungssprechers und dessen Hintergründe

Doch dann wohl die große Erleuchtung: Seit dem 11. August 2010 ist Seibert der mittlerweile am längsten amtierende Regierungssprecher der deutschen Bundesregierung. Dieses Amt wird – das sollten Sie wissen – auf Vorschlag der Bundeskanzlerin durch den Bundespräsidenten ernannt.

Seibert übernahm die Nachfolge des Journalisten Ulrich Wilhelm, der damit sein Vorgänger als Chef des Bundespresseamtes und Regierungssprecher der Bundesregierung war. Als Wilhelm dort ausschied – oh, wenn wundert’s – wurde er Intendant des Bayrischen Rundfunks. Alles klar?!

Von wegen „unabhängiger“ Rundfunk

Sie sehen: So also funktioniert die Verflechtung zwischen Politik und Medien und andersherum par excellence. Und dann will man Ihnen noch etwas von einem „unabhängigen“ öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorgaukeln. Unfassbar!

Im Privatfernsehen läuft es eher so, dass Kapitalpotente Werbekunden ihr Veto einlegen können, wenn Ihnen etwas nicht passt. Das kann ich aus eigener Erfahrung während meiner langjährigen Tätigkeit als TV-Redakteur mehr als bestätigen!

Fake-News-Medien entlarven sich selbst

Ganz abgesehen davon, dass sich die Medien, teilweise zumindest, in den letzten Wochen selbst ihrer „Fake News“ überführt haben. Denken Sie nur an den Fall Claas Relotius, der für viel Wirbel gesorgt hat.

Dieser „Qualitätsjournalist“ arbeitete u.a. für Vorzeigemedien wie den Spiegel, Focus oder Bild, erfand reihenweise Geschichten und heimste dafür auch noch Preise ein. Unglaublich, wie sich die hiesige Journaille selbst absurdum führt.

Glauben Sie den medialen Märchen aus Tausendundeiner Nacht nicht!

Selbst der naivste Medienkonsument sollte spätestens jetzt wissen, woran er wirklich in diesem Lande mit „freier“, „unabhängiger“, „fairer“ und „wahrheitsgetreuer“ Berichterstattung ist. Oftmals bekommt er nur Geschichten aus Tausendundeiner Nacht präsentiert.

Ich rate Ihnen: Bleiben Sie auch 2019 kritisch. Hinterfragen Sie die medialen Märchen und denken Sie selbstständig! Informieren Sie sich beispielsweise über die Hintergründe, die Ihnen normalerweise nicht aufgetischt werden, bei Volkspetition News!

Denken Sie immer daran: Sie haben ein Recht auf die Wahrheit!

Herzlichst Ihr

Guido Grandt

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