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Flüchtlinge schnell in Arbeit bringen!

Die Flüchtlinge in Deutschland sind Realität. Es entstehen jährlich enorme Kosten für Unterbringung und Integration. Trotzdem dürfen Flüchtlinge in Deutschland nicht arbeiten. Dabei würde das die Kosten für die Steuerzahler senken und die deutsche Wirtschaft stärken. Es ist höchste Zeit diese Lage zu ändern!

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Gestartet08. Feb. 2015
Endet13. Apr. 2016
Erstellt volkspetition.org

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Schnellere Arbeitserlaubnis für bleibeberechtigte Flüchtlinge – Qualifikationen nutzen, Kosten senken!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2015 sind mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, 2016 könnten Prognosen zufolge noch einmal genauso viele dazukommen – eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Denn diejenigen, die vor Krieg, Bürgerkrieg oder politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind und deshalb bleiben dürfen, könnten den Unternehmen in Deutschland als dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das wird durch die geltenden Asylgesetze aber quasi unmöglich gemacht: Fast 60 Prozent der Unternehmen können sich laut einer aktuellen Umfrage vorstellen, Flüchtlinge einzustellen, ebenso viele sehen die Gesetze aber als Hinderungsgrund. Einer anderen Studie zufolge sind sogar 85 Prozent der mittelständischen Betriebe bereit, Flüchtlinge einzustellen.

Deutschland braucht zusätzliche Arbeitskräfte

Schon heute finden deutsche Unternehmen in einigen Berufsfeldern nicht genügend Fachkräfte, zum Beispiel in Pflegeberufen, der Metall- und Elektroindustrie und in technischen Berufen. Jedes dritte Unternehmen hat Probleme, offene Stellen zu besetzen – Tendenz steigend. Wirtschaftsforscher warnen: 2020 werden dem Arbeitsmarkt wegen des demographischen Wandels schon 1,8 Mio. Arbeitskräfte fehlen. Und 2035 sollen es sogar schon 4 Mio. sein! Viele von denen, die zurzeit vor bewaffneten Konflikten oder politischer Verfolgung nach Deutschland fliehen, könnten der deutschen Wirtschaft in dieser Situation mit ihren Qualifikationen helfen. 15 Prozent der Flüchtlinge haben eine Hochschule besucht (bei den syrischen Flüchtlingen sind es sogar 21 Prozent). Zum Vergleich: In Deutschland haben 22 Prozent der Bevölkerung einen Hochschulabschluss. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge sind zudem jünger als 25 Jahre. Und nach Angaben der Arbeitsagentur sind viele von ihnen überdurchschnittlich motiviert und leistungsbereit.

Unnötig erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt kostet jedes Jahr 30 Milliarden Euro

Die geltenden Gesetze sorgen aber dafür, dass bleibeberechtigte Flüchtlinge zuerst gar nicht arbeiten dürfen und anschließend lange nur unter erheblichen Einschränkungen. Das ist aus zweifacher Hinsicht unsinnig: Wer in Deutschland bleiben darf, könnte seinen Lebensunterhalt als Arbeitnehmer selbst bestreiten und wäre nicht auf staatliche Leistungen angewiesen. Und er könnte dazu beitragen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Flüchtlingskrise zu reduzieren. Schon jetzt ächzen Länder und Kommunen unter erheblich gestiegenen Kosten: Alleine 2015 mussten sie für Unterbringung und Unterhalt von Flüchtlingen zehn Milliarden Euro aufbringen. Insgesamt musste Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 20 Milliarden Euro unmittelbare Kosten stemmen. Dazu kommen noch die indirekten volkswirtschaftlichen Kosten durch den unnötig erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt – laut führenden Ökonomen jedes Jahr bis zu 30 Milliarden Euro! Doch das muss nicht sein. Menschen ausländischer Herkunft zahlen heute in Deutschland bereits deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben, als sie aus den Sozialsystemen erhalten: 2012 betrug dieses Plus über 22 Milliarden Euro! Das setzt aber einen regulären Zugang zum Arbeitsmarkt voraus – der bleibeberechtigten Flüchtlingen vom Gesetzgeber verweigert wird.

Bis zum normalen Arbeitsmarktzugang dauert es oft zwei Jahre

Wer etwa vor politischer Verfolgung, Krieg oder Bürgerkrieg nach Deutschland flieht, muss zuerst einen Asylantrag stellen. Bis er dafür einen Termin von den völlig überlasteten Behörden bekommt, vergehen aber Monate. Vorher ist es ihm sowieso nicht erlaubt, in Deutschland zu arbeiten – doch auch in den drei Monaten danach bekommt er keine Arbeitserlaubnis. Denn anschließend kriegen bleibeberechtigte Flüchtlinge bis zu 15 Monate lang nur eine eingeschränkte Arbeitserlaubnis. Das bedeutet, dass sie erst nach einer „Vorrangprüfung“ durch die Arbeitsagentur eine Arbeitsstelle annehmen dürfen. Auch wenn sie sich schon erfolgreich bei einem Unternehmen beworben haben! Dabei wird bis zu sechs Wochen lang geprüft wird, ob es im direkten Umfeld keinen als arbeitslos gemeldeten Deutschen oder EU-Bürger gibt, der auch für die Stelle geeignet wäre. Eine absurde bürokratische Prozedur! Erst wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist, bekommen bleibeberechtigte Flüchtlinge eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis. Bis dahin sind oft aber schon zwei Jahre vergangen. Zeit, in der die Unternehmen weiter händeringend nach Arbeitskräften suchen müssen. Und in der arbeitswilligen Flüchtlingen nichts anderes übrig bleibt als zu warten. Wir fordern deshalb, die Vorrangprüfung für bleibeberechtigte Flüchtlinge auszusetzen! Die Wirtschaftsminister der Bundesländer wollen sie sogar ganz abschaffen. Doch über eine entsprechende Gesetzesänderung kann nur der Bundestag entscheiden. Deshalb wenden wir uns mit dieser Petition an den Bundestag und seine Abgeordneten.

Qualifikationen werden nicht systematisch erfasst

Aber nicht nur die fehlende Arbeitserlaubnis verhindert eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt. Denn die Qualifikationen, die bleibeberechtigte Flüchtlinge mitbringen, wenn sie nach Deutschland kommen, werden bisher gar nicht systematisch erfasst. Dabei wäre das unbedingt notwendig, um frühzeitig feststellen zu können, wer etwa schon ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen hat und wer für welche Tätigkeiten in Frage kommt. Das Potenzial der vielen bleibeberechtigten Flüchtlinge nützt den Unternehmen überhaupt nichts, wenn sie nicht wissen, wer ihnen eigentlich auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Inzwischen hat auch die Bundesregierung erkannt, dass die fehlende frühzeitige und zentrale Erfassung der Qualifikation von Flüchtlingen ein Problem ist. Das heißt aber noch nicht, dass es tatsächlich auch zu einer entsprechenden Gesetzesänderung kommen wird. Nur mit Druck von außen kann sichergestellt werden, dass der Bundestag sich der Position der Bundesregierung anschließt und diese auch gesetzlich verankert.

Wir fordern: Qualifikationen frühzeitig erfassen, Arbeitserlaubnis schneller erteilen!

Bis zu zwei Jahre vergehen, bis bleibeberechtigte Flüchtlinge wirklich arbeiten dürfen. Das kann sich Deutschland nicht länger leisten! Deutsche Unternehmen suchen verzweifelt nach Fachkräften, aber bleibeberechtigte Flüchtlinge werden vom Arbeitsmarkt ferngehalten und ihre Qualifikationen oft nicht einmal offiziell erfasst – eine völlig absurde Situation! Deshalb fordern wir den Bundestag auf, die Asylgesetze so zu reformieren, dass die Qualifikationen von bleibeberechtigten Flüchtlingen schon bei der Ankunft in Deutschland systematisch erfasst werden und dass die Zeit bis zur Erteilung einer uneingeschränkten Arbeitserlaubnis deutlich reduziert wird.

Warum andere diese Petition unterstützen

Ulrike Peterlick
13. Sep. 2017 - 23:07 Uhr
Die Kosten für ein Leben in Saus und Braus soll bitte jeder selbst übernehmen.Die Kosten für Flüchtlinge steigen ins Unermessliche, und der Steuerzahler und Bürger muss alles zahlen Schluss damit...die Invasoren sollen gefälligst arbeiten für ihr schönes Leben!!!
o cordier
12. Sep. 2017 - 14:40 Uhr
Viele wollen und dürfen nicht Arbeiten und liegen dann uns Steuerzahlern auf der Tasche. Nur weil die Regierung hier nicht zu Potte kommt
Klaus  Mössle
09. Aug. 2017 - 01:27 Uhr
Weil es Vorteile für alle bringt
Anissa Ciaccia
06. Aug. 2017 - 09:22 Uhr
Merkel hat uns die Flüchtlinge hier rein geholt und dann sollen wir die Flüchtlinge auch noch versorgen ! Dann soll sie das selbst machen ! Flüchtlinge sollen für sich selbst arbeiten und nicht auf Dauer vom Staat angewiesen sein ! Integrieren und die Flüchtlinge die in Deutschland Straf fällig werden sollten direkt wieder abgeschoben werden . Ich hab nicht noch mehr Bock auf Flüchtlinge die hier her kommen und sich nicht anpassen und denken Frauen wie in ihrem Land zu unterdrücken wir sind in Deutschland ! Ich bin selbst eine Frau und werde mir das nicht gefallen lassen ! Wir wollen doch keine Schritte zurück gehen und für alle die vor und gekämpft haben alles fallen zu lassen dafür wurde schon zu viel geopfert .
Marina Blank
02. Aug. 2017 - 16:34 Uhr
Wer hier bleibt sollte auch arbeiten.Und nicht auf unsere Kosten
Carsten Maurer
16. Mär. 2017 - 19:31 Uhr
Ausländische Arbeits- & Fachkräfte TOP ! Sofort einsetzen, wenn machbar. Die Politik schläft wieder maßloß. Werden ja hochbezahlt. Baumann und Klausen z.B. .
Ina-Maria Kölbl
24. Feb. 2017 - 09:12 Uhr
Als unwürdig empfinde ich es, Flüchtlinge nicht arbeiten und untätig in den Unterkünften sitzen zu lassen. Außerdem möchten diese Menschen selbst etwas zu ihrem Lebensunterhalt beisteuern und würden auf diese Weise Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen, was gleichzeitig eine Senkung der Kosten bedeuten würde.
Uwe Meier
23. Feb. 2017 - 21:18 Uhr
Weil einige Flüchtlinge tatsächlich arbeiten wollen und die anderen dann wieder abgeschobenwerden könnten.
Erika Lenk
22. Feb. 2017 - 18:35 Uhr
Mit Arbeit geben Flüchtlinge etwas an den Staat aus Dankbarkeit zurück. Auch das Selbstwertgefühl, das die Menschen durch Arbeit bekommen, ist für die Integration wichtig. Es ist eine Schande, Arbeitswillige keine Arbeiten ausführen zu lassen, zumal Fachkräfte und Auszubildende in vielen Berufszweigen gebraucht werden. Lieber zahlt der Staat, als dass er die Menschen in die Arbeitswelt eintreten lässt.
Henrico Christophori-Mielke
21. Feb. 2017 - 19:57 Uhr
Ich bin nicht dafür, Flüchtlinge schnell in Arbeit zu bringen, da viele unseren hohen Standards nicht entsprechen. Wir haben viele Arbeitslose jungen Menschen in Frankreich, Italien und Spanien in Arbeit zu bringen.
Reiner Lorenzen
17. Feb. 2017 - 12:58 Uhr
erst mal das 2. eine noch schnellere Abschiebung für unberechtigte Flüchtlinge spart noch mehr Geld . Investiert mal in unseren Arbeitslosen dann sparen wir nochmal.
Ardas Arzuman
14. Feb. 2017 - 18:38 Uhr
Also ich Glaube ich ich bin einemfalschen Film ws soll das heißen Flüchtlinge? Die meisten sind keine Flüchtlinge sondern Wirtschaftsflüchtlinge und gehören nicht schnell an die Arbeit zu bringen sondern dorthin wo Sie wirklich her kommen. Werden hier in Deutschland von den Politikern richtig auf dem Arm genommen und das muß endlich enden.
Dietmar Olschak
12. Feb. 2017 - 11:12 Uhr
Ein unbedingtes MUß!!!
Friedegard Quiring
11. Feb. 2017 - 15:09 Uhr
Die Flüchtlinge in Deutschland sind Realität.Es entstehen jährlich enorme Kosten für Unterbringung und Integration.Trotzdem dürfen in Deutschland die Flüchtlinge nicht arbeiten.Dabei würde das die Kosten für die Steuerzahler senken unddie deutsche Wirtschaft stärken.Es ist höchste Zeit diese Lage zu ändern !
Gerhard Schmidt
09. Feb. 2017 - 15:37 Uhr
Solange die Flüchtlinge hierbleiben dürfen, sollten sie was lernen, damit die Flüchtlinge später in ihre Heimat zurückkehren können, um ihr Land wieder aufbauen zu helfen.