Bundesverband Initiative 50Plus logo

Hundesteuer abschaffen

Nur noch wenige Menschen können es sich leisten, einen Hund zu halten und die Tendenz ist steigend. Dabei ist die Hundehaltung nicht nur gut für die eigene Gesundheit, sondern auch für die Wirtschaft. Helfen Sie, der Willkür gegenüber Hundebesitzern ein Ende zu setzen und die Hundesteuer abzuschaffen.

15.791
Gestartet15. Jul. 2015
Endet02. Aug. 2017
ErstelltRobert Lennartz

Teilen Sie unsere Petition mit Ihrem Netzwerk

Hundehalter wertschätzen – Hundesteuer abschaffen!

<Video>

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer,

aufgrund der deutschen Gesetzgebung zur Regelung der Hundesteuer sind viele Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu gezwungen, ihren geliebten Vierbeiner abzugeben oder sich gar nicht erst einen Hund anzuschaffen. Letzteres scheitert insbesondere an der Finanzierung. Genauer gesagt: Die Hundesteuer hindert sie daran!

Die Hundesteuer ist eine willkürlich festgelegte Steuer!

Die Hundesteuer wird als Gemeindesteuer von den einzelnen Kommunen in Deutschland eigenständig festgelegt. Dazu ermächtigt sie das kommunale Abgabengesetz des jeweiligen Bundeslandes. Es steht also jeder Gemeinde völlig frei eine Hundesteuer zu erheben – ein Beleg dafür, dass die Hundesteuer eine vollkommen willkürlich festgelegte Steuerform ist, deren Erhebung und Höhe einzig und allein vom Gutdünken der Kommunalpolitiker abhängt. Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Höhe der Hundesteuer und dem Aufwand, den die einzelnen Kommunen betreiben, um Verunreinigungen durch den besten Freund des Menschen zu beseitigen. Vielmehr werden nur etwa 25-27% der Hundesteuereinnahmen zur Beseitigung der externen Effekte durch Hundehaltung sowie zur Finanzierung von Tierheimen verwendet. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Hundesteuer eine willkürliche Steuer ist, mit der Kommunen ihre Taschen füllen und gleichzeitig Hundehalter und ihre Hunde schröpfen!

Der volkswirtschafte Nutzen der Hundehaltung wird nicht wertgeschätzt!

In deutschen Haushalten leben ca. 5,9 Millionen Hunde. Sie leisten also einen Beitrag für die deutsche Wirtschaft – insbesondere in der Zubehör- und Futtermittelbranche, um nur einen Teil hier aufzuführen. Auch die heimische Tourismusbranche freut sich über Hunde – Hundebesitzer reisen um bis zu 30 Prozent weniger ins Ausland, sodass mehr Kaufkraft in Deutschland bleibt.

Insgesamt bewirkt die Hundehaltung in Deutschland laut einer Studie der Universität Göttingen einen Jahresumsatz von 5 Mrd. €. Dazu kommen 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland, die an der Hundehaltung hängen. Die Belastung der Hundehalter durch die Hundesteuer bedroht diese Arbeitsplätze folglich massiv.

Hunde entlasten das öffentliche Gesundheitssystem!

Auch das öffentliche Gesundheitssystem profitiert maßgeblich von Hunden, da Hundehaltung nachweislich die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten nachhaltig verringert. Die Einsparungen liegen jährlich bei ca. 1 Prozent was immerhin ca. 2,1 Mrd. € ausmacht.

Allein die bloße Anwesenheit eines Hundes kann das Herzinfarkt-Risiko um bis zu 30 Prozent senken. Ferner haben Hundebesitzer seltener Probleme mit Bluthochdruck zu kämpfen und weisen um bis zu 50 Prozent niedrigere Blutfettwerte auf. Einfach ausgedrückt: Hunde sind gut für die Gesundheit!

 

An wen ist die Petition gerichtet

Hundehalter wertschätzen – Hundesteuer abschaffen!

Sehr geehrter Herr Lewentz,
sehr geehrte Bundesregierung,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie als Vorsitzenden der Innenministerkonferenz und Ihre Kollegen in Zuständigkeit für die jeweilige länderspezifischen kommunalen Abgabengesetze (KAG) dazu auf, den Kommunen das Recht zur Erhebung der Hundesteuer zu entziehen und damit der Willkür gegenüber Hundebesitzern entschieden entgegen zu treten.

Die Hundesteuer wird willkürlich festgelegt und weist keinerlei ausdrückliche Zweckbindung auf. Es gibt keine klaren Faktoren, die die Höhe und den Nutzen der Steuer bestimmen und die von Hundehaltern und Bürgern nachvollzogen werden können. Deshalb fordern wir Sie konkret auf:

  • Entziehen Sie den Kommunen das Recht zur Erhebung der Hundesteuer in Ihren jeweiligen Kommunalabgabengesetzen (KAGs)!
  • Berücksichtigen Sie hierzu den volkswirtschaftlichen Nutzen von Hunden und gleichzeitig die positiven Auswirkungen auf das öffentliche Gesundheitssystem!
  • Erleichtern Sie Hundebesitzern und generell Haustierbesitzern die Haltung eines Haustieres statt Ihnen Steine in den Weg zu legen!

Die Hundesteuer ist willkürlich und muss abgeschafft werden! Wir machen deshalb hiermit von unserem Recht aus Art. 17 GG Gebrauch, uns in Gemeinschaft an die zuständigen Stellen bzw. die zuständigen Volksvertreter zu wenden und fordern Sie auf, die beschriebenen Forderungen ordnungsgemäß und zeitnah umzusetzen.

Warum andere diese Petition unterstützen

Angelika Harder
01. Dez. 2017 - 16:17 Uhr
Die Steuer ist ungerecht gegenüber Besitzern anderer Tiere. Reiter beispielsweise zerwühlen Wege in Wäldern und Pferde hinterlassen überall ihren Kot. Es ist auch unverständlich, wieso Katzenbesitzer keine Steuern zahlen müssen.
Heinrich Nikolaus
30. Nov. 2017 - 16:07 Uhr
Hundesteuer ist reine Abzocke. Die Gemeinden legen sie willkürlich fest. In den Medien scheinheilig "Tiere brauchen Freunde" Propaganda aber die Helfer dann gnadenlos abzocken.
Marlene Müller-Stoll
29. Nov. 2017 - 11:39 Uhr
Die Hundesteuer ist eine schöne Geldschöpfung, was rechtfertigt die Kommunen diese Steuer zu erheben? Warum werden denn keine Pferdesteuern einkassiert? ich möchte, dass diese Steuer sofort abgeschaft wird!!! Es gibt Menschen die in ihrem Hund einen treuen Begleiter haben aber nicht genug Geld zum Leben und diese Menschen werden dann knadenlos abkassiert! Das ist asozial, das ist unmenschlisch!
Paul Elste
28. Nov. 2017 - 16:46 Uhr
Ich finde es sehr ungerecht das wenn man einen Hund hat dafür Steuer zahlen zu müssen denn der hund ist der beste Freund des Menschen und ist von nutze aber Katzen Bei den muss man keine Steuer zahlen und kann so viele haben wie man will ! Warum dann nicht für Hunde denn ich habe selber 3 Hunde und das Wort immer teurer mit der Steuer
Silke Wiese
28. Nov. 2017 - 11:59 Uhr
Die Hundesteuer ist reine Abzocke mit denen sich die Kommunen die Taschen voll machen. Für die Tiere wird mit dem Geld nichts getan und für die Reinigung von Straßen wird es auch nicht verwendet. Wenn man es nicht selber wegräumt bleibt es eben liegen. Die Kotbeutel die zur Verfügung gestellt sind kein Ausgleich für die Summe der Steuer. Hunde sind Familienmitglieder bzw. Lebewesen und keine Sache und für Lebewesen zahlt man keine Steuer. Es gibt ja auch keine Katzensteuer. Dann müsste man auch jede Katze mit Freigang besteuern, denn deren Hinterlassenschaften entfernt niemand. Außerdem würden durch die Abschaffung der Hundesteuer sicher auch mehr Hunde aus dem Tierheim geholt werden, was eine Entlastung der Gemeinden darstellen würde.
Paul Elste
27. Nov. 2017 - 21:55 Uhr
Ich habe selber 4hunde un die Steuer wird immer teurer aber eine Freundin von mir hat mehrere Katzen und muss keine Steuer zahlen das finde ich ungerecht da Hunde ein besonderes Zeichen im Leben hinterlassen .
Petra Gißler
27. Nov. 2017 - 20:04 Uhr
Weil Hundesteuer schon lange abgeschafft gehört!
Andrea Eckl
26. Nov. 2017 - 14:40 Uhr
Weil die Hundesteuer reine Willkür ist. Es gibt schließlich auch keine Katzensteuer! Gleichberechtigung für alle privaten Tierbesitzer!
Lothar Stein
24. Nov. 2017 - 11:34 Uhr
Sinnlose Hundesteuer in Deutschland, welche in angrenzenden Ländern bereits abgeschafft wurde. Ich unterstütze diese Petition und plädiere für sofortige Abschaffung .
Petra Krenn
22. Nov. 2017 - 17:46 Uhr
Welche Berechtigung hat die Hundesteuer? Jeder Besitzer ist für seinen Hund verantwortlich und es sind nur noch wenige, die die Häufchen nicht weg machen....Futter, Pflege , Versicherung und Tierarzt trägt der Besitzer und Verantwortung
Jens Sauter
16. Nov. 2017 - 20:31 Uhr
Zuallererst mal ist diese Steuer reine Abzocke! Weder der Staat, noch meine Gemeinde, tun irgendetwas für meinen Hund, ich versorge ihn selber. Warum muss ich dafür zusätzlich eine Steuer entrichten? Wenn mein Hund am Waldrand sein Geschäft macht, dann macht es die Gemeinde sicher nicht weg und es stört auch keinen. Wildtiere kacken auch in die Landschaft. Außerdem kann es nicht sein, dass wir Hundebesitzer Steuern entrichten sollen und anderen Tierhalter nicht. Speziell Katzenhalter sollten besteuert werden, denn ihre Katzen sind verantwortlich für das Aussterben von 33 Vogelarten, die kacken in Nachbarsgärten und töten willkürlich alles, was kleiner als sie ist und zwar aus Spaß, gefüttert werden sie ja ohnehin. Also wenn Steuer, dann bitte alle Tierhalter! Ansonsten ist das einfach nur unfair und dirskriminierend. Ich bin für die Abschaffung dieser Willkürsteuer.
Inge N.
11. Nov. 2017 - 16:33 Uhr
Dadurch könnten vielleicht auch endlich die Hunde aus den Tierheimen besser vermittelt werden - win-win
Korina Hartung-Grebenstein
09. Nov. 2017 - 13:38 Uhr
Hundesteuer gehört zwingend angepasst an unsere Nachbarländer, d. h. HUNDESTEUER ABSCHAFFEN!!!
Johanna Mau-Diaz
01. Nov. 2017 - 21:18 Uhr
Jeder Hundebesitzer der die Kottüten auch Nutzt braucht keine Steuern zu zahlen. Wieso auch?
Stefania Wochlik
01. Nov. 2017 - 11:22 Uhr
Die Hundesteuer ist ein überflüssiges gut, welches nur als zusätzliches Geldmittel verwendet wird. Für kein anderes Tier muss man eine spezielle Steuer zahlen, nur für Hunde und sehr viele Länder haben bereits seit langer Zeit keine Hundesteuer mehr. Somit nicht rückständig sein und Geldgeil, sondern die Hundesteuer einfach abschaffen, so kommen auch viel mehr Hunde aus dem Tierheim in ein neues Zuhause, da sich die Menschen die Haltung der Tiere auch wieder leisten kann.