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Windows 10 muss kostenlos bleiben

Microsoft stoppt den kostenlosen Umstieg auf Windows 10 am 29.07.2016. Wir fordern: Windows 10 muss kostenlos bleiben! Jeder Nutzer muss weiter selbst entscheiden können wann er wechseln will. Ohne Druck durch den Konzern.

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Gestartet08. Jun. 2016
Endet29. Jul. 2016
ErstelltNils Matthiesen

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Windows 10 muss kostenlos bleiben!

Obwohl Microsoft Windows 10 erst vor einem knappen Jahr gestartet hat, laufen bereits über 30 Millionen PCs weltweit mit dem neuen Betriebssystem – Tendenz kräftig steigend. In den nächsten 2 bis 4 Jahren hofft Microsoft sogar auf über eine Milliarde Installationen.

Gründe für den Umstieg gibt es reichlich: Das neue Startmenü, das praktische Benachrichtigungscenter, erweiterte Sicherheitsfunktionen und vieles mehr. Besonders ein Grund, bewegt aber viele Nutzer zum Umstieg. Denn wer bereits Windows 7 oder 8 einsetzt, kann derzeit noch ganz und gar kostenlos umsatteln.

Jeder der einen PC mit Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 besitzt, hat die Möglichkeit, das kostenlose Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. Doch damit soll bald Schluss sein!

Die Uhr tickt

Obwohl sich die im Internet kursierenden Gerüchte bezüglich einer Verlängerung des kostenlosen Upgrade-Angebotes weiter häufen, wird es wohl nicht dazu kommen. Das bedeutet: Wechselwillige Nutzer von Windows 7 / 8.1 haben nur noch bis zum 29. Juli 2016 die Gelegenheit kostenlos umzusteigen, ab dann fallen für sämtliche Windows-10-Versionen hohe Kosten an.

Nicht nur deshalb ist Microsofts Update-Politik hinsichtlich Windows 10 umstritten – wenn man es vorsichtig formuliert. Wer vorerst bei Windows 7 oder 8 bleiben möchten, wird immer wieder mehr oder minder freundlich dazu aufgefordert, doch bitte schön jetzt und sofort auf die neuste Windows-Version umzusteigen. Der Konzern überspielt die Installationsdateien von Windows 10 sogar automatisch auf jeden tauglichen Computer. Denn Windows 10 gilt inzwischen als „empfohlenes Update“. Selbst wer es nicht haben will, wird damit „beglückt“. Allein die Installation selbst muss der Nutzer noch selbst anstoßen. Unangenehmer Nebeneffekt: Die Installationsdateien blockieren bis zu 6 Gigabyte auf der Festplatte. Viele Nutzer bekommen davon nichts mit.

Microsoft darf seine treuen Kunden nicht gängeln: Schluss mit den Nerv-Updates! Und freie Wahl für den Umstieg. Windows-Nutzer sollen selbst entscheiden können, wann sie den Sprung zu Windows 10 wagen.

Aus diesem Grund muss Microsoft die Gratis-Aktion verlängern. Argumente dafür gibt es reichlich:

  • Sicherheit: Windows 10 ist in Sachen Sicherheit das beste Windows aller Zeiten. Mit den „Security Essentials“ hat es ein vollwertiges Sicherheitspaket an Bord: Den Defender zur Virenabwehr, die Windows Firewall zu Überwachung des Datenverkehrs und diverse Funktionen für sicheres Surfen. Im weit verbreiteten Windows 7 fehlt ein Großteil dieser Funktionen. Folge: Viren und andere Schädlinge können sich einfach verbreiten, sofern kein zusätzliches Sicherheitsprogramm vom Nutzer installiert wurde. Treibt Microsoft die Verbreitung von Windows 10 weiterhin kostenlos voran, sorgt das langfristig für ein sichereres Internet.
  • Der Store: Ein weiteres Sicherheitsplus. Neue Apps lädt man in Windows 10 nicht unbedingt über (dubiose) Internetseiten, sondern über den Microsoft-eigenen Store. Ein Klick genügt und schon wird die App heruntergeladen und automatisch installiert. Lästige Installations-Schritte entfallen, eine Seriennummer ist nicht mehr nötig und der Kaufbetrag wird gegebenenfalls automatisch abgebucht. Darüber hinaus haben schädliche oder betrügerische Programme wenig Chancen. Und das Bewertungssystem hilft dabei, Top- und Schrott-Apps schnell zu erkennen.
  • Selbstbestimmung: Nicht jeder ist ein Computer-Experte und traut sich, mal so eben auf Windows 10 umzusatteln. Die ständigen Windows-Meldungen, doch endlich umzusteigen, in Kombination mit dem Stichtag nerven und verunsichern gleichzeitig. Zudem, ich muss es offen sagen, hat Windows 10 immer noch ein paar Kinderkrankheiten. Natürlich behebt Microsoft fortwährend kleine Fehler und bringt neue Funktionen, trotzdem sind immer noch viele Nutzer einer Meinung wie: „Ich warte besser noch ein wenig, bis die die größten Mängel behoben sind“. Diese Freiheit muss uns Microsoft lassen.
  • Support-Ende: Microsoft entwickelt Windows 7, derzeit noch das mit Abstand verbreitetste Betriebssystem, nicht mehr weiter. Der Konzern versorgt es nur noch mit wichtigen Sicherheitsupdates. Dieser „Extended Support“ endet am 14. Januar 2020. Mindestens bis dahin muss Windows 10 kostenlos bleiben.
An wen ist die Petition gerichtet

Sehr geehrte Mitglieder des Microsoft-Vorstands,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, Nutzern von Windows 7 und 8 für den kostenlosen Umstieg auf Windows 10 über den 29. Juli 2016 hinaus zu ermöglichen. Microsoft geht bei der Verbreitung von Windows 10 wie ein Elefant im Porzellanladen vor – setzen Sie Ihre Kunden nicht unnötig unter Druck.

Konkret fordern wir Sie daher auf, das Update auf Windows 10 bis mindestens zum 14. Januar 2020 weiterhin kostenlos anzubieten und die Interessen Ihrer Kunden wahren.

Warum andere diese Petition unterstützen

Rüdiger  Hölzen
02. Nov. 2016 - 17:26 Uhr
Weil ich meinen Wechsel zu Windows 10 selbst bestimmen möchte, mich nicht durch Microsoft beeinflussen lassen möchte!!'!
Jens Hühnken
16. Aug. 2016 - 20:01 Uhr
Weil es ohne Zwang weiterhin kostenlos angeboten sollte. Gib den Bürgern selber die Entscheidungen, zu welchen Zeitpunkt sie es installieren wollen. ;)
Rainer Jüngling
10. Aug. 2016 - 21:42 Uhr
Der download von Windows 10 muss kostenfrei bleiben !
Ilona Scherneck
10. Aug. 2016 - 12:24 Uhr
Engagement contra nicht nachvollziehbarem Agieren gegen den Bürger
Turgay Cengil
04. Aug. 2016 - 10:51 Uhr
Jeder Windows-Nutzer sollte selbst entscheiden können, wann er umstellt. Bitte die Frist verlängern.
Sonja Zühlke
28. Jul. 2016 - 18:57 Uhr
Weil ich zur Zeit noch einen alten Rechner mit Windows XP habe und ich erst in ein paar Wochen günstig ein Laptop mit Windows 7 erhalte. Danach würde ich auf 10 aufrüsten.
Sabine Bierfreund
28. Jul. 2016 - 15:16 Uhr
Weil der zeitliche Druck einer erpresserischen Haltung gleichkommt, die sich durch die mangelnde technische Reife und nur durch Hinzunahme von kostenpflichtigen Fachkräften umsetzen lässt. Das ist Verbraucherirreführung und -missbrauch.
Peggy Reinhardt
27. Jul. 2016 - 14:12 Uhr
Das ist doch sehr traurig, dass mal wieder die Wirtschaft unseren Konsum beeinflussen möchte, jetzt da wir gerade alle auf Windows 10 umgestiegen sind...
Meriam Reusch
20. Jul. 2016 - 14:44 Uhr
Da ich noch nicht weiß, ob ich umsteigen sollte
Metin Bektas
18. Jul. 2016 - 12:23 Uhr
Der Gratis umstelung auf windows 10 sollte so bleiben weil viel so wie ich sich erst eine leistungs stärken PC an schaffen wollen oder ihren PC auf rüsten möchten spich ein mother bord ein bauen mit besser Ram speicher eingebaut werden könne einen stäken CPU und und und dies jetzt oder nie upgrad ist ein druck und zwnag den denke microsoft nicht nötig hat ihr kunden so zu behandelen
Waltraud Bracke
14. Jul. 2016 - 00:06 Uhr
Jeder Windows-Nutzer sollte selbst entscheiden können, wann er umstellt. Bitte die Frist verlängern.
Reinhold Pils
13. Jul. 2016 - 09:37 Uhr
Ich habe statt für Windows 8 mich bewußt für Windows7 entschieden und möchte kein neues System. Warum kann das alte nicht mit Sicherheitssystemen versorgt werden?
Christine Stutz
10. Jul. 2016 - 21:24 Uhr
Weil mir meine Freiheit wichtig ist.
T Wagener
10. Jul. 2016 - 17:46 Uhr
Will man seine Kunden ernsthaft vergraulen ? Denkt noch mal nach.
Guenter Zepf
09. Jul. 2016 - 13:31 Uhr
Grundsätzlich sollte jeder kostenloen Zugang zum Internet Haben