Bargeldverbot stoppen

Bargeldverbot stoppen!

Das Bargeldverbot droht: Lassen Sie sich nicht Ihre Konsumentenrechte nehmen und zu einer gläsernen Marionette des Finanzstaates machen. Stimmen Sie jetzt gegen eine klammheimliche Auflösung unserer bürgerlichen Freiheit!

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Gestartet
15. Jun. 2015

Endet
offen

Erstellt
volkspetition.org

Bargeldverbot stoppen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Interview mit dem SPIEGEL hat der Wirtschaftsweise Peter Bofinger eine erneute Debatte um die Abschaffung des Bargeldes losgetreten: Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sei Bargeld „ein Anachronismus“, also schlichtweg überflüssig und überholt. Deshalb fordert er dessen Abschaffung, was nichts anderes als die klammheimliche Auflösung unserer bürgerlichen Freiheit bedeutet!

Die Abschaffung des Bargeldes führt nicht wirklich zu einem sauberen Geldmarkt

Befürworter eines bargeldlosen Finanzsystems führen immer wieder zwei Gründe für ihre Position an. Eines dieser Hauptargumente liegt darin, dass Bargeld bevorzugt für illegale Aktivitäten wie Schwarzarbeit, Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwendet wird. Mit seiner Abschaffung könne man diesen Sumpf illegaler Aktivitäten angeblich ganz einfach austrocknen und dem Staat zu mehr Kontrolle und gleichzeitig zu mehr Steuereinnahmen verhelfen.

Tatsächlich ist diese Annahme zu einfach gedacht: Einerseits zeigt das digitale Währungssystem der Bitcoins, dass auch solche Währungssysteme für illegale Machenschaften missbraucht werden können. Andererseits würde es bei Schwarzarbeit und Drogenkäufen zu Ausweichreaktionen kommen, die in einem unüberschaubaren Chaos aus Auslands- und Naturalwährungen, Edelmetallen und Gutschein-Systemen münden. Ein sauberer Geldmarkt sieht anders aus!

Ein bargeldloses Finanzsystem: Auf dem Weg in die Finanzdiktatur

Ein bargeldloses Finanzsystem bedeutet außerdem, dass das sichere Bargeld der Zentralbanken wegfällt; die Ersparnisse und Guthaben der Bürger würden ausnahmslos in Form von elektronischem Buchgeld auf den Sparkassen und Banken liegen. Im Vergleich zum momentanen System mit Bargeld könnten Verbraucher in einem bargeldlosen System ihre Sparguthaben also nicht mehr einfach in sicheres Bargeld umtauschen, um dem drohenden Wertverfall durch die aktuell niedrigen Zinsen auszuweichen.

Zentralbanken könnten vielmehr mit extrem niedrigen und sogar negativen Leitzinsen die Anleger dazu zwingen, ihr angelegtes Geld auszugeben – die Möglichkeit der sicheren Bargeldaufbewahrung gibt es dann ja nicht mehr! Dies käme dann zwar einem indirekten Konjunkturprogramm gleich – allerdings zu Lasten der fleißigen und ehrlichen Sparer, die wohl kaum für die aktuelle Wirtschaftskrise bezahlen sollten! Dass dieses Szenario im Übrigen keine übertriebene Panikmache ist, zeigt die aktuelle Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die die Wertguthaben der Anleger bereits jetzt zu entwerten droht.

Kurzum: Ein bargeldloses Geldsystem schneidet Verbraucher vom sicheren Bargeld der Zentralbank ab und treibt sie in die Abhängigkeit vom Buchgeld der Banken! Die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes durch sicheres Bargeld würde also einfach abgeschafft. Dabei gilt doch: Nur Bares ist Wahres!

Die Entkernung unserer Freiheitsrechte: Vom mündigen Konsumenten zur gläsernen Marionette

Wer das Bargeld abschaffen möchte, hebt ferner nicht nur die essentielle Wertaufbewahrungsfunktion von Geld auf, sondern entzieht mündigen Bürgern auch deren finanzielle Autonomie und ebnet den Weg zu einem allseits befürchteten Überwachsungsszenario: Künftig würde man bei allen finanziellen Transaktionen digitale Spuren hinterlassen – egal ob beim Brötchenkauf am Sonntagmorgen oder beim Bier in der Stammkneipe. Die Anonymität und „geprägte Freiheit“ des Bargeldes wären passé und würden einem total durchleuchteten und allzeit überwachten Geldverkehr weichen. Das Bild des gläsernen Menschen rückt dadurch in unmittelbare Nähe: Aus dem mündigen Konsumenten wird eine gläserne Marionette eines übermächtigen Überwachungsstaates.

Ein Blick auf andere Länder und die EU reicht aus, um die drohende Gefahr zu erkennen

Ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn Schweden und Dänemark reicht aus, um diese schleichende Entkernung unserer Freiheits- und Eigentumsrechte zu beobachten: Dort zirkulieren schon konkrete Pläne, das Bargeld komplett abzuschaffen. So will die dänische Zentralbank überhaupt kein Bargeld mehr zu drucken; Pflichten zur Bargeldannahme für von Tankstellen und Restaurants wurden bereits aufgehoben. Auch in Griechenland sind nur noch Barzahlungen bis 1.500 Euro erlaubt; in Italien sogar nur noch bis 1.000 Euro.

Auch die EU steht mit ihrer Geldwäscherichtlinie dieser Tendenz in nichts nach: So soll die Bargeldgrenze, ab der Händler ihre Kunden im Rahmen der sogenannten Sorgfaltspflichten identifizieren müssen, von 15.000 Euro auf 10.000 Euro gesenkt werden. Man stelle sich nur einmal vor, dass man sein gespartes Bargeld in Edelmetalle investieren oder teuren Schmuck für die geschätzte Ehefrau kaufen will: Das wird nun ohne erheblichen Mehraufwand nicht mehr möglich sein, ohne sich gleich wie bei einer polizeidienstlichen Erkennung zu fühlen! Denn die Neuregelung in der angeführten Geldwäscherichtlinie führt letztendlich dazu, dass Händler nicht nur eine Vielzahl persönlicher Identifikationsmerkmale und Daten über den Verwendungs- oder Geschäftszweck sowie mögliche Geschäftspartner erheben. Diese Daten müssen auch noch auf lange Zeit aufbewahrt und gespeichert werden!

Das bedeutet nichts anderes, als dass alle rechtschaffenden Bürger durch diese umfangreiche Erhebung und Speicherung von persönlichen Daten unter Generalverdacht gestellt werden. So wird sukzessive die Anonymität und damit die Freiheit des Bargeldkaufs ausgehöhlt und abgeschafft!

Wir fordern: Bargeldabschaffung unterbinden und Freiheitsrechte der Bürger garantieren!

Von den angeblichen Vorteilen eines bargeldlosen Geldsystems profitieren eigentlich nur Finanzdienstleister und staatliche Behörden, die plötzlich sämtliche Finanzströme - und damit auch Sie - ausnahmslos kontrollieren und überwachen können. Die Verbraucher, die sich laut einer Umfrage mehrheitlich für den Bargeldkauf und gegen den elektronischen Zahlungsverkehr aussprechen, bleiben hingegen auf der Strecke: Ihre Freiheitsrechte werden bereits jetzt durch EU-Regularien systematisch zurückgedrängt. Eine Abschaffung des Bargeldes würde diese gefährliche Entwicklung noch weiter verstärken und endgültig den Weg zum gläsernen und unmündigen Bürger ebnen. Politische Entscheidungsträger müssen daher jetzt entschieden handeln und sich gegen die Abschaffung des Bargeldes positionieren – und damit die Freiheitsrechte der Bürger garantieren!

Petitionsschreiben an die Mitglieder des Deutschen Bundestages


Freiheit der Bürger garantieren – Jeder soll bezahlen können, wie er will!

Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, die grundrechtlich geschützten Freiheits- und Eigentumsrechte der Bürger dieses Landes zu bewahren und weiterhin Zahlungsvorgänge mit Bargeld zu gewährleisten. Die aktuelle Debatte um bargeldlose Geldsysteme ist eine Debatte, die völlig an der Realität und Lebenswirklichkeit der Deutschen vorbeigeht und nur darauf abzielt, eine zentral überwachte und kontrollierbare digitale Währung zu schaffen, von der lediglich Finanzdienstleister und staatliche Institutionen profitieren würden. Für Verbraucher bedeutet ein bargeldloses Geldsystem allerdings die systematische Entkernung ihrer Freiheitsrechte, die Abschaffung ihrer Finanzautonomie und die damit verbundene Entwicklung hin zum gläsernen, überwachten Bürger. Dieser Gefahr muss Einhalt geboten werden!

Konkret fordern wir Sie daher auf,

  • sich für die Freiheiten unserer Bürger einzusetzen und sich gegen ein bargeldloses Geldsystem zu positionieren.
  • die Senkung der Schwellenwerte zur Anwendung der Sorgfaltspflichten bei Bargeld-Käufen im kommenden Referentenentwurf zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie nicht umzusetzen.
  • die Annahmepflichten bei Bargeldkäufen innerhalb Deutschlands beizubehalten.

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht aus Art. 17 GG Gebrauch und fordern Sie auf, die Interessen Ihrer Wähler wahrzunehmen und sich jetzt entschieden für ihre grundrechtlich geschützten Freiheitsrechte einzusetzen.

Warum andere diese Petition unterstützen


Monika Herbrich

27. Jun. - 16:34 Uhr

Ich möchte meiner Enkelin auch später Bargeld geben können, ohne das jemand kontrollieren tut wie hoch und wie oft


Doris Gruska

27. Jun. - 16:15 Uhr

Ich bin absolut dagegen, die Menschen komplett zu versklaven und auszuspionieren. .das kann und darf nicht passieren


Sabine Obermeier

27. Jun. - 16:11 Uhr

Schlimm genug, dass die Welt von Geld regiert wird, aber dann nur noch von virtuellen Zahlen auf einem Bildschirm? Und es gibt noch viele gute Gründe dafür.


Rosa Sip

27. Jun. - 15:18 Uhr

Weil ich mir von verlogenen Politikern, nicht vorschreiben lasse ,ob ich mit Bargeld oder nicht bezahlen soll. Gruß Rosa Sip


Manuela Seebach

27. Jun. - 13:50 Uhr

Weil ich nicht Sklave der Politiker und Banken sein will


Brigitte Andrews

27. Jun. - 13:27 Uhr

Weil ich dagegen bin,das uns immer mehr weggenommen wird,


Rudolf von Krueger

27. Jun. - 12:12 Uhr

Es ist ein Grundrecht seit Menschengedenken ein substanzielles Zahlungsmittel in der Tasche zu haben.


Thomas Proschwitz

27. Jun. - 11:29 Uhr

Wie beschrieben wird der Mensch noch gläsener und kann der Willkür ausgesetzt werden indem man ihm überwacht und die Gewalt über sein Geld hat.


Christina Polte

27. Jun. - 10:27 Uhr

Ich möchte auch weiterhin mit Bargeld zahlen. Was sollen dann den die ganzen Straßenkünstler machen und die Organisationen die von Bargeldspenden leben?


Martina von Rautenkranz

27. Jun. - 07:23 Uhr

Weil es eine Unverschämtheit ist über die Köpfe der Bürger hinweg solche Entscheidungen zu treffen. Bargeld gibt es seit Menschengedenken und so sollte es bleiben. Aus manchen Bereichen ist Bargeld überhaupt nicht wegzudenken. Wer lässt sich solchen Schwachsinn einfallen ?


Thomas Irslinger

27. Jun. - 07:22 Uhr

Ein bisschen Freiheit will ich doch noch behalten. Wir sind doch schon gläsern genug.


Robin Zimmermann

26. Jun. - 22:43 Uhr

Weil ich nicht komplett vom Staat kontrolliert werden will und eigentlich jeder Bürger sein Recht auf Privatsphäre hat


Claudia Helene Tammen

26. Jun. - 22:40 Uhr

Ich möchte nichtauf Bargeld verzichten oder mich abhängig machen lassen.


Ines Kotschote

26. Jun. - 20:59 Uhr

Ich habe es satt, dass ständig irgendwelche Leute über meinen Kopf hinweg bestimmen, was ich zu tun und zu lassen habe. Und dass die über mein Geld etc. bestimmen und mein Leben kontrollieren.


Anna Fuhrländer

26. Jun. - 20:11 Uhr

Ich möchte selbst bestimmen ob ich in bar oder mit Karte bezahle. Ich möchte mir nicht alles vorschreiben lassen.


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