Eindeutige Deklaration von Zucker und Zuckerersatzstoffen

Eindeutige Deklaration von Zucker und Zuckerersatzstoffen

Das Europäische Parlament und der Ministerrat der EU haben die Chance, Millionen Menschen vor Erkrankungen wie Diabetes zu schützen – indem sie jetzt die richtigen Weichen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen.

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Gestartet
04. Mär. 2015

Endet
offen

Erstellt
Dr. med. Rainer Limpinsel

Petition zur klaren und eindeutigen Deklaration von Zucker und Zuckerersatz-Stoffen in Getränken und Lebensmitteln

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Europäische Parlament und der Ministerrat der Europäischen Union haben die einzigartige Chance, Millionen Menschen vor schwerwiegenden Erkrankungen wie Diabetes zu schützen – indem sie jetzt die richtigen Weichen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen.

Entscheidungen, die direkt die Interessen von uns Verbrauchern schützen.

Diese Entscheidungen beziehen sich auf die verbraucherfreundliche Kennzeichnung von Zucker, zuckerähnlichen Stoffen und Zuckerersatzstoffen in Getränken und Lebensmitteln.

Verbraucherfreundlich bedeutet, dass jeder Verbraucher in der EU auf einen Blick erkennen kann, welche Zuckerarten in welcher Menge in einem Produkt enthalten sind.

Wir leben derzeit in einer Art babylonischer Bezeichnungsverwirrung. Es gibt viele Einzelregelungen wie die NKV (Nährwert-Kennzeichnungsverordnung) und die LMIV (Lebensmittel-Informationsverordnung), die nur die Gesamtheit aller Mono- und Dissaccharide betrachtet. Die Bezeichnung Zucker in der Zutatenliste nach LMKV (Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung) betrifft Saccharosen aller Art. Und die ZuckArtV (Zuckerartenverordnung) definiert Zuckerarten.

Wir fordern einheitliche und klare Angaben zu ALLEN Zuckerarten, mit einer Maßeinheit und einer erkennbaren Warnung, wenn gesundheitsschädliche Werte überschritten werden.

Wir fordern eine eindeutige und ehrliche Kennzeichnung als einen der wichtigsten Schritte, um die großen Volkskrankheiten einzudämmen: das metabolische Syndrom, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Krebs und viele mehr.

Es ist Aufgabe der Abgeordneten des Europaparlaments, die Interessen ihrer Wähler zu vertreten. Und diese Wähler sind WIR – die Bürger der einzelnen Mitgliedsstaaten.

Daher ist es die Pflicht der Abgeordneten, darüber zu wachen, dass die Bürokraten der europäischen Behörden weder der körperlichen noch der psychischen Gesundheit der Verbraucher Schaden zufügen.

Wir fordern sie daher persönlich auf, sofort mit der Klärung folgender Anliegen zu beginnen:

  • Wir fordern eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung von Zucker auf Lebensmittel-Verpackungen und somit eine Verschärfung der EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Und zwar deswegen, weil die LMIV erst 2016 endgültig in Kraft treten soll und begrenzt ist auf Mono- und Dissaccharidzucker.
  • Wir fordern ein Verbot für Werbeaussagen wie „ohne Zuckerzusatz“, wenn Zutaten, die zum Zuckergehalt eines Lebensmittels beitragen, enthalten sind – konkret also eine Verschärfung der Health-Claims-Verordnung (Verordnung Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel).
  • Wir fordern eine Angleichung der unterschiedlichen Zuckerdefinitionen in den Gesetzestexten (NKV, ZuckArtV, LMKV und LMIV), damit Verbraucherinnen und Verbraucher den wirklichen Zuckergehalt einschätzen können. Denn unserer Meinung nach besteht ein hohes Irreführungspotential bei der Berechnung des Zuckergehalts durch den Verbraucher bedingt durch die unterschiedlichen Definitionen von Zucker.

Bitte füllen Sie das Formular aus, um mit Ihrer Stimme die Petition zu unterstützen!

Warum andere diese Petition unterstützen


ursula rebholz

11. May. - 20:30 Uhr

Wir wissen, daß unsere Lebensmittel uns krank machen. Laßt uns selbst entscheiden, was wir essen, indem ihr die Waren verständlich beschreibt.


S. Breitenbach

06. May. - 17:50 Uhr

für eine gesündere Ernährunmg und desssen Aufklärung


Johanna Mücke

06. May. - 10:30 Uhr

es gibt zuviel Zucker in den Lebensmitteln. Wir haben sowieso zuviele Übergewichtige


Maike Nau

05. May. - 14:25 Uhr

Es gibt viel zu viel versteckten Zucker den man auf den ersten Blick garnicht und beim zweiten Blick nur wenn man sich gut auskennt findet. Aber jeder sollte die Möglichkeit haben ohne Ernährungswissenschaftler zu sein, erkennen zu können welche Lebensmittel eher gemieden werden sollten.


Helga Marie Rebsamen-Fey

05. May. - 12:02 Uhr

Bin überzeugt von der Gefährlichkeit der Zuckersucht.


Philippe Blaser

03. May. - 17:29 Uhr

Weil jede Art von Zucker auch in der geringsten Menge in jedem Nahrungsmittel deklariert werden muss!!!


Nadine Conrad-Nani

30. Apr. - 11:50 Uhr

Für mich ist Zucker eine Falle, in die leider immer noch viele Menschen tappen. Er versteckt sich in zu vielen Lebensmitteln. Wir haben heute die Möglichkeit, Zucker durch andere, gesunde Süßungsmittel zu ersetzen- wenn es denn nötig ist, Ketchup etc. wirklich zu süßen.


Walter Greil

28. Apr. - 21:50 Uhr

Weil ich als Diabetologe mehr Transparenz beim Einkauf von Lebensmitteln fordere


Michael Deja

28. Apr. - 20:48 Uhr

Es muss sichergestellt werden, dass wir wieder gesunde Nahrung zu uns nehmen können. Deshalb muss mit der bisherigen Art der Lebensmittelbearbeitung Schluss gemacht werden und der Verbraucher muss genau und verständlich erkennen können, was in seiner Nahrung ist.


Karl-Dieter Kuhn

28. Apr. - 17:55 Uhr

Weil ich gesund bleiben will.


Eckehard Nischak

28. Apr. - 14:39 Uhr

Es gibt m. E. zuviele Produkte, wo Zucker als Geschmacksstoffverstärker eingesetzt werden, zusätzliche Verlockungen betreibt die Werbung, um neue Kunden zu locken und zu binden !Aufklärung muss schon vor der Geburt und in den Schulen und Kindergärten betrieben werden, wenn man etwas Positives für Alle erreichen will; die Dickmacher sieht man buchstäblich, tagtäglich in der Öffentlichkeit, meistens nicht zum Wohl der Betroffenen.


Kurt Heinzelmann

28. Apr. - 07:54 Uhr

habe bereits das Buch gelesen "Zucker-der heimliche Killer" und weiss , dass dieser gezielt von der Nahrungsmittelindustrie zur Suchtentwicklung beim Verbraucher eingesetzt wird - Kennzeichnungspflicht schützt zumindest die Aufgeklärten !


Andreas Wagner

28. Apr. - 07:41 Uhr

Volksgesundheit hilft auch unsere Solzialkassen zu sanieren!


E.A. Gaasbeek

27. Apr. - 22:52 Uhr

Es ist ein Skandal, dass die Lebensmittelhersteller immer noch ungestraft Produkte auf dem Markt setzen, die wie Gift für den Menschen sind. Und die Kunden intensiv die Verpackung studieren mussen , um herauszufinden, dass es kaum gesunde Produkte gibt.


Michael Kewitz

24. Apr. - 16:42 Uhr

Mein Kind soll gesund aufwachsen.


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