Flüchtlinge schnell in Arbeit bringen!

Flüchtlinge schnell in Arbeit bringen!

Die Flüchtlinge in Deutschland sind Realität. Es entstehen jährlich enorme Kosten für Unterbringung und Integration. Trotzdem dürfen Flüchtlinge in Deutschland nicht arbeiten. Dabei würde das die Kosten für die Steuerzahler senken und die deutsche Wirtschaft stärken. Es ist höchste Zeit diese Lage zu ändern!

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Gestartet
08. Feb. 2015

Endet
offen

Erstellt
volkspetition.org

Schnellere Arbeitserlaubnis für bleibeberechtigte Flüchtlinge – Qualifikationen nutzen, Kosten senken!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2015 sind mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, 2016 könnten Prognosen zufolge noch einmal genauso viele dazukommen - eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Denn diejenigen, die vor Krieg, Bürgerkrieg oder politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind und deshalb bleiben dürfen, könnten den Unternehmen in Deutschland als dringend benötigte Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das wird durch die geltenden Asylgesetze aber quasi unmöglich gemacht: Fast 60 Prozent der Unternehmen können sich laut einer aktuellen Umfrage vorstellen, Flüchtlinge einzustellen, ebenso viele sehen die Gesetze aber als Hinderungsgrund. Einer anderen Studie zufolge sind sogar 85 Prozent der mittelständischen Betriebe bereit, Flüchtlinge einzustellen.

Deutschland braucht zusätzliche Arbeitskräfte

Schon heute finden deutsche Unternehmen in einigen Berufsfeldern nicht genügend Fachkräfte, zum Beispiel in Pflegeberufen, der Metall- und Elektroindustrie und in technischen Berufen. Jedes dritte Unternehmen hat Probleme, offene Stellen zu besetzen – Tendenz steigend. Wirtschaftsforscher warnen: 2020 werden dem Arbeitsmarkt wegen des demographischen Wandels schon 1,8 Mio. Arbeitskräfte fehlen. Und 2035 sollen es sogar schon 4 Mio. sein! Viele von denen, die zurzeit vor bewaffneten Konflikten oder politischer Verfolgung nach Deutschland fliehen, könnten der deutschen Wirtschaft in dieser Situation mit ihren Qualifikationen helfen. 15 Prozent der Flüchtlinge haben eine Hochschule besucht (bei den syrischen Flüchtlingen sind es sogar 21 Prozent). Zum Vergleich: In Deutschland haben 22 Prozent der Bevölkerung einen Hochschulabschluss. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge sind zudem jünger als 25 Jahre. Und nach Angaben der Arbeitsagentur sind viele von ihnen überdurchschnittlich motiviert und leistungsbereit.

Unnötig erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt kostet jedes Jahr 30 Milliarden Euro

Die geltenden Gesetze sorgen aber dafür, dass bleibeberechtigte Flüchtlinge zuerst gar nicht arbeiten dürfen und anschließend lange nur unter erheblichen Einschränkungen. Das ist aus zweifacher Hinsicht unsinnig: Wer in Deutschland bleiben darf, könnte seinen Lebensunterhalt als Arbeitnehmer selbst bestreiten und wäre nicht auf staatliche Leistungen angewiesen. Und er könnte dazu beitragen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Flüchtlingskrise zu reduzieren. Schon jetzt ächzen Länder und Kommunen unter erheblich gestiegenen Kosten: Alleine 2015 mussten sie für Unterbringung und Unterhalt von Flüchtlingen zehn Milliarden Euro aufbringen. Insgesamt musste Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 20 Milliarden Euro unmittelbare Kosten stemmen. Dazu kommen noch die indirekten volkswirtschaftlichen Kosten durch den unnötig erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt - laut führenden Ökonomen jedes Jahr bis zu 30 Milliarden Euro! Doch das muss nicht sein. Menschen ausländischer Herkunft zahlen heute in Deutschland bereits deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben, als sie aus den Sozialsystemen erhalten: 2012 betrug dieses Plus über 22 Milliarden Euro! Das setzt aber einen regulären Zugang zum Arbeitsmarkt voraus – der bleibeberechtigten Flüchtlingen vom Gesetzgeber verweigert wird.

Bis zum normalen Arbeitsmarktzugang dauert es oft zwei Jahre

Wer etwa vor politischer Verfolgung, Krieg oder Bürgerkrieg nach Deutschland flieht, muss zuerst einen Asylantrag stellen. Bis er dafür einen Termin von den völlig überlasteten Behörden bekommt, vergehen aber Monate. Vorher ist es ihm sowieso nicht erlaubt, in Deutschland zu arbeiten – doch auch in den drei Monaten danach bekommt er keine Arbeitserlaubnis. Denn anschließend kriegen bleibeberechtigte Flüchtlinge bis zu 15 Monate lang nur eine eingeschränkte Arbeitserlaubnis. Das bedeutet, dass sie erst nach einer „Vorrangprüfung“ durch die Arbeitsagentur eine Arbeitsstelle annehmen dürfen. Auch wenn sie sich schon erfolgreich bei einem Unternehmen beworben haben! Dabei wird bis zu sechs Wochen lang geprüft wird, ob es im direkten Umfeld keinen als arbeitslos gemeldeten Deutschen oder EU-Bürger gibt, der auch für die Stelle geeignet wäre. Eine absurde bürokratische Prozedur! Erst wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist, bekommen bleibeberechtigte Flüchtlinge eine uneingeschränkte Arbeitserlaubnis. Bis dahin sind oft aber schon zwei Jahre vergangen. Zeit, in der die Unternehmen weiter händeringend nach Arbeitskräften suchen müssen. Und in der arbeitswilligen Flüchtlingen nichts anderes übrig bleibt als zu warten. Wir fordern deshalb, die Vorrangprüfung für bleibeberechtigte Flüchtlinge auszusetzen! Die Wirtschaftsminister der Bundesländer wollen sie sogar ganz abschaffen. Doch über eine entsprechende Gesetzesänderung kann nur der Bundestag entscheiden. Deshalb wenden wir uns mit dieser Petition an den Bundestag und seine Abgeordneten.

Qualifikationen werden nicht systematisch erfasst

Aber nicht nur die fehlende Arbeitserlaubnis verhindert eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt. Denn die Qualifikationen, die bleibeberechtigte Flüchtlinge mitbringen, wenn sie nach Deutschland kommen, werden bisher gar nicht systematisch erfasst. Dabei wäre das unbedingt notwendig, um frühzeitig feststellen zu können, wer etwa schon ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen hat und wer für welche Tätigkeiten in Frage kommt. Das Potenzial der vielen bleibeberechtigten Flüchtlinge nützt den Unternehmen überhaupt nichts, wenn sie nicht wissen, wer ihnen eigentlich auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Inzwischen hat auch die Bundesregierung erkannt, dass die fehlende frühzeitige und zentrale Erfassung der Qualifikation von Flüchtlingen ein Problem ist. Das heißt aber noch nicht, dass es tatsächlich auch zu einer entsprechenden Gesetzesänderung kommen wird. Nur mit Druck von außen kann sichergestellt werden, dass der Bundestag sich der Position der Bundesregierung anschließt und diese auch gesetzlich verankert.

Wir fordern: Qualifikationen frühzeitig erfassen, Arbeitserlaubnis schneller erteilen!

Bis zu zwei Jahre vergehen, bis bleibeberechtigte Flüchtlinge wirklich arbeiten dürfen. Das kann sich Deutschland nicht länger leisten! Deutsche Unternehmen suchen verzweifelt nach Fachkräften, aber bleibeberechtigte Flüchtlinge werden vom Arbeitsmarkt ferngehalten und ihre Qualifikationen oft nicht einmal offiziell erfasst – eine völlig absurde Situation! Deshalb fordern wir den Bundestag auf, die Asylgesetze so zu reformieren, dass die Qualifikationen von bleibeberechtigten Flüchtlingen schon bei der Ankunft in Deutschland systematisch erfasst werden und dass die Zeit bis zur Erteilung einer uneingeschränkten Arbeitserlaubnis deutlich reduziert wird.

Petitionsschreiben an den Bundesinnenminister
und die Mitglieder des Deutschen Bundetages


Qualifikationen nutzen, Arbeitsmarktzugang erleichtern – schnelle Arbeitserlaubnis für bleibeberechtigte Flüchtlinge!

Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister de Maizière,
sehr geehrte Mitglieder des Bundestages,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, bleibeberechtigte Flüchtlinge nicht länger daran zu hindern, in Deutschland eine Arbeitsstelle anzunehmen. Alleine im Jahr 2015 werden mindestens eine Million Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Diejenigen unter ihnen, die tatsächlich einen Anspruch auf Asyl haben, weil sie etwa vor einem Krieg, Bürgerkrieg oder vor politischer Verfolgung geflohen sind, werden die nächsten Jahre bleiben. Das steht fest. Und dennoch sind die Flüchtlinge durch das Asylrecht bis zu zwei Jahre lang zur Untätigkeit gezwungen. Obwohl sie als Arbeitnehmer ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten und so nicht zuletzt auch die Kosten für Unterbringung und Versorgung reduzieren könnten. Mit ihren Qualifikationen könnten sie sogar helfen, den Fachkräftemangel in Deutschland zu lindern.

Die gesetzlichen Regelungen verbieten bleibeberechtigten Flüchtlingen aber, in den ersten drei Monaten in Deutschland eine Arbeit aufzunehmen und sich selbst zu versorgen. Und auch danach wird ihnen bis zu 15 Monate lang der Zugang zum Arbeitsmarkt erheblich erschwert: Haben sie sich erfolgreich für einen Arbeitsplatz beworben, muss erst in der sogenannten „Vorrangprüfung“ – einem langwierigen Verfahren – festgestellt werden, dass es im direkten Umfeld keinen als arbeitslos gemeldeten EU-Bürger gibt, der genauso geeignet für die Stelle wäre. Ein vollkommen unsinniger bürokratischer Aufwand, der Unternehmen daran hindert, im Bedarfsfall schnell einen geeigneten Bewerber einzustellen! Wir fordern deshalb, die Vorrangprüfung für bleibeberechtigte Flüchtlinge auszusetzen. Die Wirtschaftsminister der Bundesländer fordern inzwischen sogar eine Abschaffung der Vorrangprüfung.

Die Integration von bleibeberechtigten Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt wird außerdem dadurch behindert, dass bei der Einreise nicht erfasst wird, welche Qualifikationen sie mitbringen. Mit geringem Aufwand könnte bei einer direkten Prüfung viel leichter festgestellt werden, wer bereits ein Studium oder eine Ausbildung absolviert hat und aufgrund dessen sinnvoll eingesetzt werden kann.

Konkret fordern wir Sie daher auf,

  • die gesetzliche Regelung, wonach Asylbewerber nach der Einreise drei Monate nicht arbeiten dürfen, für bleibeberechtigte Flüchtlinge aufzuheben.
  • die „Vorrangprüfung“, wonach Asylbewerber nach der Einreise 15 Monate nur dann einen Arbeitsplatz annehmen dürfen, wenn es keinen geeigneten Bewerber aus der EU für diese Stelle gibt, für bleibeberechtigte Flüchtlinge auszusetzen.
  • die Qualifikationen aller Flüchtlinge künftig direkt bei der Einreise systematisch zu erfassen, wie vom Bundeskabinett bereits angekündigt.

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht aus Art. 17 GG Gebrauch und fordern Sie auf, das Asylrecht gemäß dieser Forderungen zu reformieren.

Warum andere diese Petition unterstützen


Klaus Mössle

09. Aug. - 01:27 Uhr

Weil es Vorteile für alle bringt


Anissa Ciaccia

06. Aug. - 09:22 Uhr

Merkel hat uns die Flüchtlinge hier rein geholt und dann sollen wir die Flüchtlinge auch noch versorgen ! Dann soll sie das selbst machen ! Flüchtlinge sollen für sich selbst arbeiten und nicht auf Dauer vom Staat angewiesen sein ! Integrieren und die Flüchtlinge die in Deutschland Straf fällig werden sollten direkt wieder abgeschoben werden . Ich hab nicht noch mehr Bock auf Flüchtlinge die hier her kommen und sich nicht anpassen und denken Frauen wie in ihrem Land zu unterdrücken wir sind in Deutschland ! Ich bin selbst eine Frau und werde mir das nicht gefallen lassen ! Wir wollen doch keine Schritte zurück gehen und für alle die vor und gekämpft haben alles fallen zu lassen dafür wurde schon zu viel geopfert .


Marina Blank

02. Aug. - 16:34 Uhr

Wer hier bleibt sollte auch arbeiten.Und nicht auf unsere Kosten


erwin reinfandt

31. Oct. - 18:32 Uhr

sofort rann an die Arbeit , ohne wenn und aber ! Dann kommt auch keine lange Weile auf !


Harri Perschbach

27. Aug. - 19:44 Uhr

Flüchtlinge die Schutzbedürftig sind sollen eine Möglichkeit haben in diesem Land anzu kommen. Die Wirtschaft kann in manchen Bereichen Menschen gebrauchen, die diesen Beruf erlernen wollen. Den Bereich Pflege schließe ich hier jedoch aus, dort gäbe es keinen Mangel, wenn man die Menschen die diesen Beruf erlernt haben nicht verheizt hätte. In keiner Pflegeeinrichtung stimmt der Personalschlüssel, egal wieviele Fachkräfte auf dem Markt sind, ist eine Kostensache.


Andrea Baumgartner

17. Aug. - 10:48 Uhr

Weil es so viele Arbeiten im Sinne des Gemeinwohls gibt,die durch Einbindung der Flüchtlinge endlich erledigt werden könnten.Andereseits erfahren die Flüchtlinge eine Wertschätzung ,die durch alleinige Auszahlung von Geldbeträgen nicht erreicht wird. Geben und nehmen sollte das Prinzip sein ,dann begegnet man sich auf Augenhöhe.


Ilona Wenzel

11. Aug. - 21:34 Uhr

Jeder Mensch sollte für seinen Unterhalt arbeiten dürfen, sofern die Gelegenheiten gegeben sind. Das wäre Integration pur.


Inge Dr.Frigge-Hagemann

11. Aug. - 15:40 Uhr

Zum einen ist Leistung (Unterstützung) ohne Gegenleistung nicht akzeptabel, zum anderen führen Menschen ohne Arbeit ein nahezu sinnfreies Leben. Ob Flüchtlingen das gefällt?


Norbert Punde

09. Aug. - 19:41 Uhr

Ein Mensch, der nicht arbeiten darf, verkümmert. Außerdem stärkt Arbeit das Selbstwertgefühl. Wenn die Politiker wirklich human denken würden, hätten sie die entsprechenden Vorschriften längst geändert.


christel martwich

09. Aug. - 18:48 Uhr

Die deutschen Bürger werden auch mit neuen Gesetzen, mehr Beiträgen überhäuft, ohne das sie gefragt werden. Warum kann die Politik in Sachen Migranten nicht auch flexibler werden und den Menschen eine Möglichkeit geben ihren Lebensunterhalt zu verdienen.


Gerhard Heupel

09. Aug. - 17:32 Uhr

Aushöhlen des Sozialstaates vermeiden.


Manfred Beier

08. Aug. - 15:23 Uhr

Wenn man sagt, wir schaffen das, dann müssen Flüchtlinge schnellstens integriert werden. Dazu zählt, dass sie unverzüglich in Arbeit gebracht werden. Dazu müssen alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. Einen Kuh- Handel um maximale finanzielle Unterstützung der Kommunen darf es dabei nicht geben. Nichttätigkeit füht zu Frust und unkontrollierte Handlungen. Unter Arbeit verstehe ich auch die Selbstverwaltung einschließlich Reinigung der Aufnahmeeinrichtungen. Eine Benachteiligung Deutscher Arbeitsloser, die arbeiten wollen, darf es dabei nicht geben.


Alexandra Betzler

01. Aug. - 17:46 Uhr

Das Recht auf Arbeit gehört für mich zur Menschenwürde.


Rene Stroetges

31. Jul. - 20:40 Uhr

Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil von Integration zudem empfinde ich es als befremdlich das man hierzu überhaupt zu einer Pedition greifen muss. Es wäre schön wenn unsere Politik sich mal über die finanziellen Belastungen der normalen Bürger Gedanken machen würde als ständig nur dieses bla bla wir schaffen das. Langsam kommt es einem so vor als wenn man beabsichtig das es knallt. Nicht das die da oben irgendwan nach Paraguay oder Israel auswandern während hier alles zusammenbricht.


Manfred Beier

31. Jul. - 11:00 Uhr

Den Flüchtlingen muß unbedingt geholfen werden. Sinnlose Abschiebung hilft nicht und ist unmenschlich. Die Flüchtlinge müssen schnellstens integriert werden. Dazu hilft Arbeit. Untätigkeit führt zu Agressionen und zum IS! Merkel muß handeln und Führungsstärke zeigen und alles zum Gelingen der Integration tun. Reden, wir schaffen das, hilft nicht. Keinen Kuh- Handel um finanzielle Hilfen für Bundesländer und Kommunen. Sie muß ihre Entscheidungskompetenz nutzen und Herrn Scheuble anweisen, seine Zurückhaltung aufzugeben. Die Kanzlerin hat Partner, die Deutsche Wirtschaft!


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