Hundesteuer abschaffen

Hundesteuer abschaffen

Nur noch wenige Menschen können es sich leisten, einen Hund zu halten und die Tendenz ist steigend. Dabei ist die Hundehaltung nicht nur gut für die eigene Gesundheit, sondern auch für die Wirtschaft. Helfen Sie, der Willkür gegenüber Hundebesitzern ein Ende zu setzen und die Hundesteuer abzuschaffen.

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Gestartet
15. Jul. 2015

Endet
offen

Erstellt
Robert Lennartz

Hundehalter wertschätzen – Hundesteuer abschaffen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer,

aufgrund der deutschen Gesetzgebung zur Regelung der Hundesteuer sind viele Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu gezwungen, ihren geliebten Vierbeiner abzugeben oder sich gar nicht erst einen Hund anzuschaffen. Letzteres scheitert insbesondere an der Finanzierung. Genauer gesagt: Die Hundesteuer hindert sie daran!

Die Hundesteuer ist eine willkürlich festgelegte Steuer!

Die Hundesteuer wird als Gemeindesteuer von den einzelnen Kommunen in Deutschland eigenständig festgelegt. Dazu ermächtigt sie das kommunale Abgabengesetz des jeweiligen Bundeslandes. Es steht also jeder Gemeinde völlig frei eine Hundesteuer zu erheben – ein Beleg dafür, dass die Hundesteuer eine vollkommen willkürlich festgelegte Steuerform ist, deren Erhebung und Höhe einzig und allein vom Gutdünken der Kommunalpolitiker abhängt. Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Höhe der Hundesteuer und dem Aufwand, den die einzelnen Kommunen betreiben, um Verunreinigungen durch den besten Freund des Menschen zu beseitigen. Vielmehr werden nur etwa 25-27% der Hundesteuereinnahmen zur Beseitigung der externen Effekte durch Hundehaltung sowie zur Finanzierung von Tierheimen verwendet. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Hundesteuer eine willkürliche Steuer ist, mit der Kommunen ihre Taschen füllen und gleichzeitig Hundehalter und ihre Hunde schröpfen!

Der volkswirtschafte Nutzen der Hundehaltung wird nicht wertgeschätzt!

In deutschen Haushalten leben ca. 5,9 Millionen Hunde. Sie leisten also einen Beitrag für die deutsche Wirtschaft – insbesondere in der Zubehör- und Futtermittelbranche, um nur einen Teil hier aufzuführen. Auch die heimische Tourismusbranche freut sich über Hunde – Hundebesitzer reisen um bis zu 30 Prozent weniger ins Ausland, sodass mehr Kaufkraft in Deutschland bleibt.

Insgesamt bewirkt die Hundehaltung in Deutschland laut einer Studie der Universität Göttingen einen Jahresumsatz von 5 Mrd. €. Dazu kommen 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland, die an der Hundehaltung hängen. Die Belastung der Hundehalter durch die Hundesteuer bedroht diese Arbeitsplätze folglich massiv.

Hunde entlasten das öffentliche Gesundheitssystem!

Auch das öffentliche Gesundheitssystem profitiert maßgeblich von Hunden, da Hundehaltung nachweislich die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten nachhaltig verringert. Die Einsparungen liegen jährlich bei ca. 1 Prozent was immerhin ca. 2,1 Mrd. € ausmacht.

Allein die bloße Anwesenheit eines Hundes kann das Herzinfarkt-Risiko um bis zu 30 Prozent senken. Ferner haben Hundebesitzer seltener Probleme mit Bluthochdruck zu kämpfen und weisen um bis zu 50 Prozent niedrigere Blutfettwerte auf. Einfach ausgedrückt: Hunde sind gut für die Gesundheit!

Petitionsschreiben an
Herrn Lewentz,
die Bundesregierung


Hundehalter wertschätzen – Hundesteuer abschaffen!

Sehr geehrter Herr Lewentz,
sehr geehrte Bundesregierung,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie als Vorsitzenden der Innenministerkonferenz und Ihre Kollegen in Zuständigkeit für die jeweilige länderspezifischen kommunalen Abgabengesetze (KAG) dazu auf, den Kommunen das Recht zur Erhebung der Hundesteuer zu entziehen und damit der Willkür gegenüber Hundebesitzern entschieden entgegen zu treten.

Die Hundesteuer wird willkürlich festgelegt und weist keinerlei ausdrückliche Zweckbindung auf. Es gibt keine klaren Faktoren, die die Höhe und den Nutzen der Steuer bestimmen und die von Hundehaltern und Bürgern nachvollzogen werden können. Deshalb fordern wir Sie konkret auf:

  • Entziehen Sie den Kommunen das Recht zur Erhebung der Hundesteuer in Ihren jeweiligen Kommunalabgabengesetzen (KAGs)!
  • Berücksichtigen Sie hierzu den volkswirtschaftlichen Nutzen von Hunden und gleichzeitig die positiven Auswirkungen auf das öffentliche Gesundheitssystem!
  • Erleichtern Sie Hundebesitzern und generell Haustierbesitzern die Haltung eines Haustieres statt Ihnen Steine in den Weg zu legen!

Die Hundesteuer ist willkürlich und muss abgeschafft werden! Wir machen deshalb hiermit von unserem Recht aus Art. 17 GG Gebrauch, uns in Gemeinschaft an die zuständigen Stellen bzw. die zuständigen Volksvertreter zu wenden und fordern Sie auf, die beschriebenen Forderungen ordnungsgemäß und zeitnah umzusetzen.

Warum andere diese Petition unterstützen


Birgit Hornung

05. Aug. - 09:15 Uhr

völlig veralteter Sachverhalt, Ungerechtigkeit anderen Tierhalterngegenüber z.B. Katze und Pferd


Michael Lüddecke

05. Aug. - 09:00 Uhr

Gleiches Recht für alle. Entwerder zahlt jeder egal welcjes Tier er hällt oder keiner.


Dr. Dagmar Görz-Lenzen

05. Aug. - 08:24 Uhr

Hundesteuer-für den Staat natürlich wieder eine Möglichkeit, die Hand aufzuhalten. Jedoch können viele Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, ihr geliebtes Tier- auch durch Zwangsabgabe der Hundesteuer- nicht mehr behalten. Es verbleibt nur ein einziger Ausweg- die Besitzer müssen ihre Hunde abgeben. Die unschuldigen und wehrlosen Tiere verstehen die Welt nicht mehr, plötzlich sitzen sie in Tierheimen, gezeichnet von dem Trennungsschmerz, denn sie alle vermissen ihre Bezugsperson. Die alten Hunde werden von Interessenten nicht mehr genommen. Sie sitzen bis an ihr Lebensende im Zwinger. Wenn Sie in diese Augen blicken, vergessen Sie es Ihr ganzes Leben nicht mehr. Möge sich der Staat sein Geld an anderer, sinnvoller Stelle holen- zB. durch Erhöhung der Alkoholsteuer oder Benzinsteuer. Dann würden daraus ggf. auch noch damit verbundene, positive Begleiteffekte folgen.


Andrea Zinhard

05. Aug. - 08:02 Uhr

Auch wir uns aus diesem Grund keinen Hund leisten können, der so wichtig für meine Kinder wär!


Ilka Fink

05. Aug. - 07:48 Uhr

Hundehaltung wird qua Gesetz immer restriktiver und dann noch fett abkassieren. Geht gar nicht.


Annette Kupke

05. Aug. - 07:14 Uhr

da diese Steuer schon lange abgeschafft gehört wie auch in unseren Nachbarländer. Hoch lebe Europa


Birgit Franken

05. Aug. - 07:06 Uhr

Mit einem Hund zusammen zu leben, sollte das Selbstverständlichste sein und nicht noch durch eine Steuer erschwert werden. Und wenn es nicht vermeidbar ist, würde ich mir wünschen, dass das Veterinäramt engmaschiger kontrolliert, wie in einigen Fällen Tiere gehalten werden und mehr freibeweglicher Raum draußen für Hunde geschaffen wird.


Petra Felden

05. Aug. - 07:01 Uhr

Ich bin dagegen, weil diese Steuer komplett veraltet ist. Warum gibt es wohl so viele Katzenbesitzer? Weil sie für Katzen keine Steuern zahlen müssen. Denn ich glaube, manche von denen würden auch lieber einen Hund haben. Entweder Hundesteuer weg oder es gibt eine neue Steuer: Katzensteuer


Cristina Oliveira

05. Aug. - 02:37 Uhr

Wieso soll ich für ein Lebewesen Steuern bezahlen? Nur weil ich es "besitze"? Leben tut es so oder so!


Annelie Macha

04. Aug. - 22:53 Uhr

Mein Hund ist ein Familienmitglied und für Familie zahlt man keine Steuer.


Silke Gleß

04. Aug. - 22:21 Uhr

Weil es nur Abzocke ist und es nicht sein kann, daß man für Lebewesen Steuern zahlt. Das Tier ist kein Gegenstand!!!


Rocco Cantorelli

04. Aug. - 22:05 Uhr

Weil Hundesteuer abgeschafft gehört! Es gibt ja auch keine Pferdesteuer. Warum nicht? Weil die Lobby dort zu stark ist. Aber es gibt auch keine Katzen, Schildkröten, Wellensittich- Steuer. Also warum sollte es eine für Hunde geben? Damit weiterhin unsere Politiker finanzielle Misswirtschaft betreiben können und der Hundehalter zahlt eine Luxussteuer? NEIN!!!


Christin Blasey

04. Aug. - 21:48 Uhr

Habe selbst einen Hund. Bin jetzt in eine andere Stadt gezogen und da kostet die Hundesteuer das Dreifache von dem was ich in meiner vorherigen Stadt bezahlt habe. Ist also ziemlich viel. Ich frage mich wofür die Hundedteuer eigentlich sein soll. Wofür zählt man das? Wegen den Hinterlassenschaften der Hunde? Aber sorgt die Stadt dafür, dass es weggemacht wird? Das muss der Hundebesitzer doch eh selbst machen. Oder er lässt es. Aber dann macht die Stadt es ja trotzdem nicht weg.


Kerstin Fuchs

04. Aug. - 21:17 Uhr

Da ich selbst ein Hund habe und Steuer zahle obwohl ich finde das dass Schwachsinn ist. Der Staat sieht denn hund als Sache was ich nicht finde mein Hund ist alles für mich ne Freundin die trösten tut wo man brauch ein zum lachen bringt wenn alles scheisse ist usw. Ein Hund hat mehr Einfühlungsvermögen als manch ein Mensch und kann einem soviel geben.


Peter Luppa

04. Aug. - 21:04 Uhr

Die Hundesteuer ist die einzige Steuer die noch aus den Zeiten übriggeblieben ist wo für Personal und Pferde auch Steuern bezahlt werden mußten. Zum anderen ist die Steuer nicht zweckgebunden (sollte sie m.e aber sein.


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