Kein EU Verbot von alternativen Arzneimitteln für Tiere

Kein EU Verbot von alternativen Arzneimitteln für Tiere

Es droht das Ende von alternativen Arzneimitteln wie Homöopathie für Tiere. Doch die Verodnung COM(2014)558 wird nur der Anfang sein. Helfen Sie mit, damit der Einsatz von von alternativen Arzneimitteln in Europa weiter möglich bleibt!

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Gestartet
22. Apr. 2016

Endet
offen

Erstellt
Dr. Daniela Birkelbach

Kein EU-Verbot von alternativen Arzneimitteln für Tiere!

Sehr geehrte Damen und Herren,

dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung massiv eingeschränkt werden muss, ist inzwischen zum Glück allgemein anerkannt. Zum Wohl der Tiere und der Umwelt, aber auch der Menschen führt kein Weg daran vorbei. Auch die EU hat es sich offiziell zum Ziel gesetzt, den Antibiotikaeinsatz bei Tieren zu verringern. Doch die von der Europäischen Kommission vorgelegte Verordnung über Tierarzneimittel bringt keine gesetzliche Einschränkung des Antibiotikaeinsatzes. Es droht sogar das genaue Gegenteil: Das Aus für die Anwendung von alternativen Arzneimitteln bei Tieren! Also gerade homöopathische oder naturheilkundliche Arzneimittel, die seit langer Zeit erfolgreich eingesetzt werden. Wir fordern deshalb: Alternative Arzneimittel müssen auch weiterhin bei Tieren eingesetzt werden dürfen!

Zulassungspflicht bedroht eine ganze Branche

Mit der geplanten Verordnung sollen die Zulassungsbedingungen für Tierarzneimittel neu geregelt werden. Anders als bisher sollen nur noch Medikamente eingesetzt werden dürfen, die eine tiermedizinische Zulassung haben. Um eine solche Zulassung zu bekommen, müssten die Hersteller aber ein aufwändiges und extrem teures Verfahren durchlaufen. Für die großen Pharmakonzerne wäre das natürlich kein Problem. Die allermeisten Hersteller von alternativen Arzneimitteln verfügen aber nicht über die dafür nötigen Mittel und würden so vom Markt gedrängt. Die von der Kommission geplante Verordnung würde sich somit faktisch wie ein Verbot von Tierhomöopathie und -naturheilkunde auswirken! Damit wäre mit einem Mal eine ganze Branche in ihrer Existenz bedroht.

Bürokratische Attacke auf Homöopathie abwehren

Wie aber kommt es, dass aus dem eigentlichen Ziel der EU, den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung einzuschränken, ein Angriff auf die alternative Medizin geworden ist? Der Verdacht liegt nahe, dass die Pharmaindustrie Einfluss auf die geplante Verordnung genommen hat. Denn wem nützt es, wenn kleine unabhängige Hersteller von alternativen Arzneimitteln vom Markt verschwinden? Wenn man die Konkurrenz durch tier- und umweltfreundliche Medikamente nicht mehr fürchten muss?

Und das drohende Ende der Tierhomöopathie könnte erst der Anfang sein! Denn wenn die Hersteller alternativer Arzneimittel erst einmal wirtschaftlich und politisch in die Ecke gedrängt sind, droht ihnen vielleicht bald schon das komplette Aus!

Kommt die Verordnung, gilt sie in der ganzen EU

Ein faktisches Verbot der Tierhomöopathie droht nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen EU. Denn eine EU-Verordnung gilt in allen Mitgliedstaaten gleichermaßen. Die einzelnen Staaten hätten dann keine Möglichkeit mehr, den Einsatz von Tierarzneimittel eigenständig zu regeln. Die gute Nachricht: Noch ist die Verordnung nicht verabschiedet. Erst wenn sich die Europäische Kommission, das Europaparlament und der Rat als Vertretung der EU-Mitgliedstaaten auf eine finale Fassung geeinigt haben, kann sie in Kraft treten.

Auch Europaparlament und Bundesregierung sagen: Nein zum Verbot!

Dass die von der Europäischen Kommission vorgelegte Verordnung in eine falsche Richtung geht, hat das Europäische Parlament schon klargestellt. In einer Stellungnahme, die das Parlament am 10. März beschlossen hat, fordern die Abgeordneten, dass homöopathische Arzneimittel auch weiterhin ohne tiermedizinische Zulassung bei Tieren eingesetzt werden dürfen. Auch die deutsche Bundesregierung und der Bundesrat haben schon erklärt, dass sie die geplanten Regelungen der Verordnung zu alternativen Tierarzneimitteln ablehnen. Höchste Zeit also für die Europäische Kommission umzudenken! Nur wenn die Kommission ihre Position ändert, kann der Angriff auf die alternative Medizin abgewehrt werden.

Wir fordern: Tierhomöopathie muss möglich bleiben!

Der Versuch der Brüsseler Bürokraten, den Einsatz von alternativen Arzneimitteln bei Tieren faktisch zu verbieten, darf keinen Erfolg haben! Haus- und Nutztiere werden von vielen Menschen seit langem erfolgreich mit Homöopathie und Naturheilkunde behandelt. Das Recht, genau das auch weiterhin zu tun, lassen wir uns nicht nehmen. Wir fordern die Europäische Kommission deshalb auf: Hören Sie auf die gewählten Volksvertreter des Europäischen Parlaments und auf die deutsche Bundesregierung und überarbeiten Sie die geplante Tierarzneimittel-Verordnung. Sorgen Sie dafür, dass alternative Arzneimittel auch weiterhin bei Tieren eingesetzt werden können!

Petitionsschreiben an die Europäische Kommission


Sehr geehrter Herr Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker,

sehr geehrte Mitglieder der Europäischen Kommission,

hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, die von Ihnen geplante EU-Verordnung über Tierarzneimittel (COM(2014) 558) grundlegend zu ändern, damit der Einsatz von alternativen Arzneimitteln wie etwa Homöopathie bei Tieren in Europa weiterhin möglich bleibt!

Würde die Verordnung in der von der Kommission vorgelegten Form in Kraft treten, würde das ein faktisches Verbot der Anwendung von homöopathischen und naturheilkundlichen Arzneimitteln bei Tieren in der ganzen EU bedeuten: Für die im Entwurf vorgesehene verpflichtende tiermedizinische Zulassung müssten Hersteller alternativer Arzneimittel ein aufwändiges und extrem teures Verfahren durchlaufen, für das ein Großteil der Hersteller die nötigen Mittel fehlen. Sie würden von den großen Pharmakonzernen vom Markt gedrängt werden!

Eine große Zahl von Tierärzten, Tierheilpraktikern und Tierhalten setzt seit langem sehr erfolgreich alternative Arzneimittel bei Tieren ein. Es kann nicht sein, dass sie von der EU gezwungen werden sollen, ihre Tiere stattdessen mit den Produkten der Pharmaindustrie zu behandeln. Und das obwohl die Nebenwirkungen und negativen Umweltauswirkungen etwa von Antibiotika allgemein bekannt sind und es sogar das erklärte Ziel der EU ist, den Antibiotikaeinsatz bei Tieren zu reduzieren. Mit der vorliegenden Verordnung droht jetzt aber das genaue Gegenteil: Das Ende für tier- und umweltfreundliche Alternativen!

Wir fordern Sie daher auf,

  • sich der Forderung des Europäischen Parlaments und der deutschen Bundesregierung zu beugen, dass der Einsatz alternativer Arzneimittel bei Tieren in Europa weiterhin möglich bleiben muss.
  • die Artikel 115 und 116 der Verordnung (COM(2014) 558) gemäß dem Änderungsantrag des Europäischen Parlaments so zu ändern, dass homöopathische Arzneimittel auch ohne tiermedizinische Zulassung bei Tieren eingesetzt werden dürfen.

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht nach Art. 227 AEUV Gebrauch und fordern Sie auf, die Verordnung über Tierarzneimittel (COM(2014) 558 final) gemäß diesen Forderungen zu überarbeiten.

Warum andere diese Petition unterstützen


susanne seis

31. May. - 09:27 Uhr

mein Hund ist es mir wert


eva bansch

25. Apr. - 16:49 Uhr

ich bin Heilpraktiker und demzufolge gegen Allopathie


Jenny-Maria Schulz

19. Apr. - 08:41 Uhr

Ich unterschreibe, weil alternative Heilmittel meinen Chinchillas mehrmals wunderbar geholfen haben in zum Teil sehr pikanten Situationen. Dazu muss ich betonen, dass chemische, zugelassene Antibiotika häufig nicht ihren Zweck erfüllt haben. Bitte stellen Sie der natürlichen Medizin keine neuen Mauern in den Weg. Klar gibt es auch in diesem Bereich viel Wahnsinn, aber eben auch viel Gutes.


Ulrich Kürpick

16. Feb. - 17:19 Uhr

Wie und womit ich mein liebstes nichtmenschliches Mitwesen im Haus behndeln lassen will, ist meine Entscheidung. Wer nimmt sich also das Recht in meine Entscheidungen eingreifen zu wollen. Der Einzige der da mitreden darf ist meine Frau und mein Hund!


Hans Beltheim

14. Feb. - 15:02 Uhr

Tiere sind die besten Freunde der Menschen. Aber sie müssen oft durch den Menschen unsägliches Leid ertragen. wenigstens an der EU Lüge sollten Sie nicht beteiligt sein. Tiere Unterzeichnen keine Verträge, und brechen sie dann.


Marlene Geerts

14. Feb. - 14:59 Uhr

Der Bürger ist mündig genug selbst zu entscheiden! Wieder ein Stück Diktatur..


Gudrun Hoffmann

12. Feb. - 01:24 Uhr

Ich frage mich, ob die EU überhaupt für Mensch und Tier noch da ist oder nur noch für die Interessen der Konzerne!!!!!


Edith Fischer

08. Feb. - 13:35 Uhr

Alles, was zum Wohle der Menschen hilfreich ist, sollte selbstverständlich auch zum Wohle der Tiere gelten. Was wir den Tieren an Unrecht tun, das wird auf uns zurückfallen. Nichts bleibt ungesühnt. Etwas Gutes zu tun für Mensch und Tier sollte eine Selbstverständlichkeit für eine entwickelte Gesellschaft sein. Edith Fischer - Mitglied im VDAJ-


Rudolf von Lienen

07. Feb. - 17:34 Uhr

gegen die Macht der Pharmaindustrie (und zuviel Gift)


Brunhilde Kesting

07. Feb. - 15:51 Uhr

Die Möglichkeit von alternativen Arzneimitteln darf bei Mensch und Tier nicht verboten oder eingeschränkt werden. Es gibt hierbei wesentlich weniger Nebenwirkungen, zudem sind sie Umweltverträglicher. Die Folgen des hohen Einsatzes von Antibotika beim Tier hat gezeigt, dass wir Menschen mit unserer Nahrung nicht wissend hiermit belastet werden, wie unsere Umwelt durch Ausscheidungen auch. Hier sollte an erster Stelle langfristig das Wohl von Mensch und Tier stehen.


Helga Jasper

07. Feb. - 14:41 Uhr

Wo bleibt der mündige Bürger, der die Wahl hat sich zu entscheiden???


christian brunnegger

01. Feb. - 21:23 Uhr

Wir wollen Selbstbestimmung und keine DIKTATUR !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Rolf Dr.Junior

30. Jan. - 21:51 Uhr

Die Pharma Mafia greift sogar auf das Tierwesen über und das ist mit der Politik abgesprochen. Wir können nicht weiter zu sehen und müssen denen Einhalt gebieten.


Wolfgang Heber

26. Jan. - 19:03 Uhr

Weil es vernünftig ist, bei Bedarf auch alternative Medikamente einzusetzen.


Thomas Kautenburger

26. Jan. - 16:44 Uhr

Gerade bei Tieren zeigt sich die wirkung dieser alternativen Arznei! Ein Verbot schadet den Tieren...


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