Krankenhauskeimen endlich den Kampf ansagen!

Krankenhauskeimen endlich den Kampf ansagen!

Es reicht. Wir dürfen nicht länger zuschauen, wie Jahr für Jahr allein in Deutschland 800.000 Menschen an multiresistenten Krankenhauskeimen erkranken. Deutschlands Gesetzgebung muss endlich aktiv werden.

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Gestartet
18. Okt. 2016

Endet
offen

Erstellt
Dr. Dietmar Kowertz

Tödliche Krankenhauskeime jetzt bekämpfen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Jahr für Jahr infizieren sich 800.000 Menschen in Deutschland an Krankenhauskeimen. 40.000 von ihnen sterben daran! Und wenn es nur das wäre: Eine neue Studie vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité in Berlin warnt: Schon in wenigen Jahren werden in Deutschland mehr Menschen an Krankenhauskeimen sterben, als an Krebs. Wenn sich beim Einsatz von Antibiotika und in der Hygiene nichts ändert, wird sich die Zahl der Toten durch multiresistente Keime Jahr für Jahr drastisch erhöhen.

Und selbst das ist erst der Anfang, wenn wir mündigen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland tatenlos zusehen. Doch noch lässt sich der Wahnsinn stoppen. Wenn …

  • wir jetzt gemeinsam reagieren.
  • sofort damit beginnen, den längst überfälligen Druck auf die politischen Entscheider aufzubauen.
  • wir umgehend damit anfangen, Politik und Gesundheitswesen zur Umkehr zu zwingen!

Schließen Sie sich dieser immer größer werdenden Bewegung von mündigen Patientinnen und Patienten in Deutschland an, die sagen: „Es reicht. Wir dürfen nicht länger zuschauen, wie Jahr für Jahr allein in Deutschland 800.000 Menschen an multiresistenten Krankenhauskeimen schwerst erkranken. Wie Jahr für Jahr in Deutschland 40.000 Menschen sterben. Menschen, die gesundheitliche Hilfe wollten - und den Tod fanden!

Die Lösung gibt es längst. Doch sie wird von Politik und Gesundheitswesen boykottiert!

Anders als mit dem Wort „Skandal“ lässt sich das alles nicht mehr beschreiben: Tatsächlich müsste von heute auf morgen kein einziger Patient mehr in Deutschland an Krankenhauskeimen sterben!

Die Niederlande machen es vor. Dort gibt es seit Jahren das „Niederländische Modell“. Es funktioniert einfach - und es wirkt:

  • Die Hygiene wird hier streng überwacht.
  • Bei der Aufnahme wird JEDER Patient gezielt nach Keimen untersucht. Das heißt: Wenn ein Patient in ein niederländisches Krankenhaus aufgenommen wird, kommt er zunächst für zwei Tage auf eine Isolierstation. Hier wird er untersucht: vor allem auf multiresistente Keime.
  • Liegt eine Infektion vor, bleibt der Patient in Quarantäne.
  • Alles wird genau geprüft, bevor Patienten gemeinsam auf ein Zimmer kommen. Bevor Ärzte oder Pflegepersonal Keime übertragen können und bevor die Katastrophe da ist.

Dank dieser Maßnahmen liegt der Anteil der gefährlichen Erreger in den Niederlanden bei gerade einmal drei Prozent. In Deutschland sind es bis zu 50 %. Genau das macht den Unterschied.

Sollen wir in einem der teuersten Gesundheitssysteme der Welt als Patienten massenhaft erkranken oder sogar sterben?

Diese Frage muss man sich mit Entsetzen stellen. Kaum ein anderes Land der Welt hat so viel Geld für das Gesundheitssystem zur Verfügung wie Deutschland: Schauen Sie sich nur Ihre Abzüge auf dem Lohnzettel, dem Rentenbescheid oder die Abbuchung der privaten Krankenversicherer an.

Das ist IHR GELD, das da ins Gesundheitssystem fließt. Und trotzdem sollen Sie, selbst wenn Sie „nur“ wegen eines harmlosen Routine-Eingriffs Eingriffs ins Krankenhaus müssen, durch Krankenhauskeime sterben? Weil sich die deutschen Politiker immer noch gegen das „Niederländische Modell“ wehren? Mit dem Argument: „Dafür haben wir kein Geld“? Das muss aufhören!

Bitte unterstützen Sie diese lebenswichtigen Forderungen und tragen Sie sich rechts in die Unterstützerliste ein. Und vergessen Sie nicht, auch Ihre Familie, Freunde und Bekannte über diese wichtige Petition zu informieren:

Nur gemeinsam können wir das Ruder rumreißen - und damit vielleicht sogar unser eigenes Leben retten.

Petitionsschreiben an den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe


Krankenhauskeimen endlich den Kampf ansagen!

Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Gröhe,

jedes Jahr sterben bis zu 40.000 Patienten in deutschen Krankenhäusern an gefährlichen Keimen. Jeder Bürger kann heute bei einem Krankenhausbesuch zum Opfer werden. Wir fordern Sie deshalb auf, sich endlich für die Sicherheit der Patienten in deutschen Krankenhäusern einzusetzen!

Das wahre Ausmaß der Bedrohung durch gefährliche Krankenhausinfektionen ist mehr als besorgniserregend: Laut der unabhängigen Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene gibt es in Deutschland jedes Jahr ca. 1 Millionen Neuinfektionen. Bis zu 7% der Betroffenen überleben solche Infektionen nicht. Jahr für Jahr sterben in Deutschland deshalb bis zu 40.000 Menschen durch gefährliche Krankenhaukeime. Viele dieser Menschen könnten heute noch leben, wenn die Politik endlich angemessen auf das Problem reagieren würde!

Gerade die schwächsten Patienten wie Frühchen, ältere Patienten und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders von Infektionen bedroht. Und das Infektionsrisiko steigt mit jedem Jahr. Denn durch den übermäßigen und teilweise unnötigen Einsatz von Antibiotika haben bereits viele Menschen Resistenzen entwickelt. Antibiotika wirken bei ihnen nicht mehr – für Menschen, die sich mit Krankenhauskeimen infizieren, kann das schnell zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden. Gegen die gefürchteten Multiresistenten Keime wie etwa MRSA sind viele Antibiotika machtlos.

Die deutsche Gesundheitspolitik muss deshalb endlich umdenken und sich klar zum Kampf gegen Krankenhauskeime bekennen. Ein Blick in die Niederlande zeigt, wie mit einfachen Maßnahmen die Gefahr von gefährlichen Erregern in Krankenhäusern deutlich reduziert werden kann. Dort wird jeder Patient gezielt auf gefährliche Keime untersucht. Außerdem werden die Patienten gefragt, ob sie sich in Krankenhäusern in Risikoländern aufgehalten haben. In den Niederlanden wird außerdem strikt darauf geachtet, Antibiotika nur einzusetzen, wenn es wirklich notwendig ist. Und alle Patienten, die sich mit einem gefährlichen Krankenhauskeim infiziert haben, werden konsequent unter Quarantäne gestellt.

Die Unterzeichner dieser Petition fordern deshalb die Einführung des „Niederländischen Modells“ zur Vermeidung von Infektionen mit gefährlichen Krankenhauskeimen auch in Deutschland.

Konkret fordern wir Sie auf,

  • eine verbindliche Prüfung neuer Patienten auf Krankenhauskeime vorzuschreiben.
  • zu veranlassen, dass Patienten, die sich mit Krankenhauskeimen infiziert haben, unter Quarantäne gestellt werden müssen.
  • den Einsatz von Antibiotika nur noch in wirklich notwendigen Fällen zuzulassen.

Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht aus Art. 17 GG Gebrauch und fordern Sie auf, die Interessen der Patienten in Deutschland wieder ernst zu nehmen und Krankenhauskeimen endlich den Kampf anzusagen!

Warum andere diese Petition unterstützen


Martina Klos

14. Nov. - 05:58 Uhr

Ich kenne Betroffene


Henriette Buse

14. Nov. - 04:31 Uhr

weil in unseren Krankenhäusern der Tod von vielen tausend Patienten von unserem unfähigen Gesundheitsminister billigend in Kauf genommen wird durch falsche Sparmaßnahmen. Vor der Pharmaindustrie buckelt er.


Hermannwe Spaderna

14. Nov. - 03:43 Uhr

Weil Krankenhauskeime töten und unsägliches Leid verbreiten. Dies könnte durch verbesserte Hygiene verhindert werden.


Georg Rüdebusch

13. Nov. - 23:47 Uhr

Weil es schon lange überfällig ist etwas zu unternehmen!,


Heinrichs-Peter Intzen

13. Nov. - 23:10 Uhr

Weil es jeden treffen kann


Maria Ungureanu

13. Nov. - 13:49 Uhr

In einem Fernsehbericht : Die Voruntersuchung nach Keime würde im Krankenhaus 3€ kosten...


Wiebke Buchholz

13. Nov. - 11:07 Uhr

...weil endlich effektive Maßnahmen ergriffen weren müssen!


Petra David-Winkler

13. Nov. - 08:48 Uhr

Weil es so wichtig ist erwas zu unternehmen!!! Zu viele sterben daran.


anne binder

13. Nov. - 05:04 Uhr

weil wegen der sparmassnahmen (?) zuwenig zeit für hygiene-beachtung ist. und jeder, der wegen solcher keime verstarb, einer zuviel war. das müsste/dürfte in unserer zeit nichtmehr vorkommen


Roswitha Kainzbauer

12. Nov. - 19:16 Uhr

Jeder Mensch, der ins Kranjenhaus muss , möchte wieder gesund entlassen werden und nicht an einem Keim sterben, wegen dem er gar nicht eingeliefert wurde !


Sabine Herrmann

12. Nov. - 17:00 Uhr

Da ich selbst betroffen bin Und mein Leben total verändert hat !


Dsgmar Wolf

12. Nov. - 10:00 Uhr

Beispielhaft darin sind die Niederlande. Es kann nicht angehen, dass diese Keime zahlreiche Menschenleben zerstören. Politiker dieses Landes stehen in der Pflicht, dieses Problem drastisch anzugehen um diesen Mangel an Hygiene und fahrlässiger Nachlässigkeit endlich ein Ende zu setzen.


Andrea Schulze

11. Nov. - 12:19 Uhr

Auf diesem Gebiet muss sich etwas ändern. Aber auch Krankenhausbesucher können dazu etwas beitragen. Desinfektionsmittel an den krankenhauseingängen nutzen!


Arno Kannen

11. Nov. - 09:30 Uhr

In jedes Krankenhaus gehört ein Hygienearzt, welcher verantwortlich ist. Dieser Posten wird von den Verwaltungen gerne eingespart. Unsere europäischen Nachbarn sind da teilweise weiter. Ich höre soviel an Vorfällen dieser Art. Unglaublich.


Cornelia Hauer

10. Nov. - 15:09 Uhr

Das diese Missstände aufhören


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